Aktualisiert 21.05.2013 15:38

«Es ist nicht einfach»Verpasst Wawrinka die French Open?

Seit beinahe einer Woche kann Stanislas Wawrinka nicht trainieren. Wie der Romand nun bestätigt, könnte er für die French Open nicht rechtzeitig fit sein.

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Es wäre eine bittere Pille, die Stanislas Wawrinka schlucken müsste: Nach einer glänzenden Vorbereitungsphase riskiert der Romand, den Sandsaison-Höhepunkt zu verpassen: Die French Open. Schuld daran sind anhaltende Probleme im Oberschenkel, die Wawrinka vergangene Woche in Rom vor seinem Zweitrundenspiel zur Aufgabe zwangen.

«Das Risiko, dass ich in Roland Garros nicht spielen kann, ist vorhanden. Ich habe Mühe mit meiner Situation. Ich kann nicht von all den schönen Sachen profitieren, die mir die vergangenen Wochen widerfuhren», so Wawrinka, der erst in Oeiras seinen vierten Titel auf der ATP-Tour gewann und eine Woche später im Endspiel von Madrid stand. Dieses verlor der 27-Jährige gegen Rafael Nadal.

«Zwangspause» bis am Donnerstag

Wie Wawrinka am Dienstag auf dem Lausanner Flughafen «La Blécherette» anlässlich der Taufe einer Pilatus PC12 seines neuen Sponsors «Fly7» auf den Namen «Stan» sagte, handelt es sich bei der Verletzung um einen Muskelriss, «einen kleinen» wie der Romand präzisiert. Diese erfordert viel Sorgfalt. «Wenn es nochmals knallt (im Muskel, Anm. d. Red.), dann kann es gut sein, dass dies eine Zwangspause von mehreren Wochen oder gar Monaten mit sich bringt.» So weit will es der Romand nicht kommen lassen.

«Seit dem Forfait in Rom habe ich das Racket kein einziges Mal in meinen Händen gehalten», bestätigt der mittlerweile wieder als Weltnummer 11 geführte Schweizer und fügt an: «Bis am Donnerstag werde ich abwarten.» Am Mittwoch werde er seinen Arzt aufsuchen und sich weiteren Untersuchungen unterziehen. Dann hofft er, grünes Licht zu bekommen.

Sein Ziel: Die Viertelfinals

Falls er das French Open bestreiten könne, so der Doppel-Olympiasieger von 2008, «dann reichen mir zwei Tage Training aus. Matches fehlen mir keine. Ich habe schon viele Siege feiern können (26:9-Bilanz im 2013 - Red.) und dadurch viel Selbstvertrauen sammeln können.» Wenn es ihm in den ersten Runden gut laufe, so Wawrinka, dann sei das Erreichen der Viertelfinals sein Ziel. Bei seinen letzten drei Teilnahmen in Paris scheiterte die Schweizer Nummer 2 jeweils in den Achtelfinals. (als/si)

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