Schläge statt Drogen: Verprügelte Schweizer konnten Spital verlassen
Aktualisiert

Schläge statt DrogenVerprügelte Schweizer konnten Spital verlassen

Die drei jungen Zürcher, die in der Toscana von sieben Dealern verprügelt und verletzt worden sind, konnten das Spital mittlerweile wieder verlassen.

von
lüs/tab
In Viareggo wurden drei junge Schweizer brutal angegriffen.

In Viareggo wurden drei junge Schweizer brutal angegriffen.

Es passierte am Donnerstag im Morgengrauen: Drei 23-jährige Schweizer wurden nach dem Ausgang in Viareggio in der Toscana von einer siebenköpfigen Bande brutal verprügelt. Sie wurden so schwer verletzt, dass sie ins Spital gebracht werden mussten.

Von Tätern fehlt jede Spur

Gemäss den Aussagen der Schweizer Opfer gegenüber der örtlichen Polizei hatten Nordafrikaner ihnen vor einem Kebabstand Drogen angeboten. Als sie ablehnten, kam es erst zu einem Wortwechsel, dann wurden die drei Schweizer Touristen von der siebenköpfigen Gruppe brutal verprügelt. Einem der drei Schweizer raubten sie zudem sein Portemonnaie, in dem sich 100 Euro befanden.

Alkoholpegel beeinträchtigt Erinnerung

Die drei Schweizer, die laut der italienischen Polizei in Zürich leben, sind mittlerweile von den Carabinieri befragt worden. Genaue Angaben zu den Tätern hätten sie jedoch nicht machen können, weil der hohe Alkoholpegel, den sie während des Vorfalls aufgewiesen hätten, ihre Erinnerung beeinträchtige, wie es bei der Polizei von Viareggio auf Anfrage hiess.

Bereits am Donnerstagabend konnten die jungen Zürcher das Spital wieder verlassen. Dies sagte eine Mitarbeiterin des Spitals gegenüber 20 Minuten. Sie seien ausgenüchtert gewesen und hätten ein Taxi zu ihrem Hotel genommen.

Als die Polizei nach dem Vorfall eintraf, fehlte von den Tätern bereits jede Spur. Die Carabinieri suchen nun nach Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Noch sind die Täter flüchtig.

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