GP China: Verrückter rennt über die Formel-1-Strecke
Aktualisiert

GP ChinaVerrückter rennt über die Formel-1-Strecke

Schockmoment beim zweiten Training zum GP in Schanghai: Ein Zuschauer rennt über die Strecke. Glücklicherweise passierte nichts Schlimmeres.

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Samstag, 11. April 2015
Samstag, 11. April 2015

Lewis Hamilton sichert sich die Pole-Position für das Rennen in Shanghai.

AFP/Johannes Eisele
Direkt hinter ihm starten Teamkollege Nico Rosberg und Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel.

Direkt hinter ihm starten Teamkollege Nico Rosberg und Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel.

Keystone/AP/Andy Wong
Freitag, 10. April 2015
Freitag, 10. April 2015

WM-Leader Lewis Hamilton ist im ersten sowie zweiten Training zum GP von China klar der Schnellste.

Keystone/wu Hong

Lewis Hamilton dominiert die beiden Trainings beim GP China in Schanghai. Doch mehr als dieses erwartete Ergebnis gibt eine andere Aktion zu reden. Sauber-Fahrer Marcus Ericsson hat im zweiten Training gerade das Ziel passiert, als ein Verrückter über die Rennpiste rennt. Hinten rast bereits Nico Hülkenberg heran. Der Mann, wahrscheinlich war es ein Zuschauer, erreicht aber rechtzeitig die andere Seite.

Hamilton erneut vorne weg

Hamilton, der im Vorjahr seinen dritten Sieg in Schanghai errungen hat, führt beide Klassemente mit deutlichem Vorsprung an. Am Morgen lag er eine gute halbe Sekunde vor Teamkollege Nico Rosberg. Sebastian Vettel im einen Ferrari wies als Drittklassierter schon einen Rückstand von 1,1 Sekunden auf. Nach der zweiten Session betrug Hamiltons Vorsprung gut vier Zehntel auf den Finnen Kimi Räikkönen im anderen Ferrari.

Hamilton hat damit seine Favoritenstellung auch für das dritte Rennen der laufenden Saison untermauert und aufgezeigt, dass das Auto von Mercedes der Konkurrenz nach wie vor überlegen ist – knapp zwei Wochen, nachdem Vettel im wieder konkurrenzfähigen Ferrari Hamilton und Rosberg deutlich in die Schranken gewiesen hatte.

Einen sehr guten Eindruck hinterliess auch Felipe Nasr. Der Brasilianer, der mit einem neuen Frontflügel am Sauber-Auto unterwegs war, nährte mit den Rängen 5 und 8 die Hoffnungen auf Punkte-Zuwachs am Sonntag. Nasrs Teamgefährte Marcus Ericsson, dem die neue Errungenschaft für den Frontbereich noch nicht zur Verfügung stand, fand sich in den beiden Ranglisten auf den Plätzen 14 beziehungsweise 13 wieder.

Schanghai. Grand Prix von China. Freies Training.

Erster Teil:

1. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes, 1:39,033.

2. Nico Rosberg (De), Mercedes, 0,541 zurück.

3. Sebastian Vettel (De), Ferrari 1,124.

4. Kimi Räikkönen (Fi), Ferrari, 1,628.

5. Felipe Nasr (Br), Sauber-Ferrari, 1,979.

6. Daniel Ricciardo (Au), Red Bull-Renault, 1,996.

7. Daniil Kwjat (Russ), Red Bull-Renault, 2,064.

8. Carlos Sainz (Sp), Toro Rosso-Renault, 2,079.

9. Valtteri Bottas (Fi), Williams-Mercedes, 2,270.

10. Felipe Massa (Br), Williams-Mercedes, 2,271.

Ferner:

14. Marcus Ericsson (Sd), Sauber-Ferrari, 2,885.

20 Fahrer im Training.

Zweiter Teil:

1. Hamilton 1:37,219.

2. Räikkönen 0,443.

3. Ricciardo 1,092.

4. Vettel 1,120.

5. Rosberg 1,180.

6. Kwjat 1,518.

7. Bottas 1,631.

8. Nasr 1,813.

9. Romain Grosjean (Fr/Sz), Lotus-Mercedes, 1,923.

10. Jenson Button (Gb), McLaren-Honda, 2,056.

Ferner: 13. Ericsson 2,532. - 20 Fahrer im Training.

(si)

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