Noch fehlt aber das Geld – Verrücktes Transfer-Duell um Aebischer – Bologna sticht Cagliari aus

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Noch fehlt aber das GeldVerrücktes Transfer-Duell um Aebischer – Bologna sticht Cagliari aus

Michel Aebischer wechselt wohl vom Schweizer Meister YB in die italienische Serie A. Die Frage ist nur noch, bei welchem Club der Nati-Spieler unterschreiben wird.

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Michel Aebischer wechselt nach Italien.

Michel Aebischer wechselt nach Italien.

Urs Lindt/freshfocus
Der 25-Jährige schliesst sich wohl dem FC Bologna an.

Der 25-Jährige schliesst sich wohl dem FC Bologna an.

Claudio De Capitani/freshfocus
Aebischer spielte seit 2017 für die erste Mannschaft der Berner.

Aebischer spielte seit 2017 für die erste Mannschaft der Berner.

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Darum gehts

Vergangene Woche sah noch alles danach aus, als würde es Michel Aebischer nach Sardinien ziehen. Über eine halbe Million Franken wollte Cagliari Calcio für eine halbjährige Leihe des YB-Mittelfeldspielers auf den Tisch legen. Zudem hätte im Sommer dann eine Kaufpflicht gegriffen, die den Bernern weitere 3,6 Millionen auf das Konto gespült hätte.

Doch dann klingelte diese Woche auch der FC Bologna bei Christoph Spycher und offerierte dem YB-Sportchef dasselbe Angebot für Aebischer. Zu wenig für den Schweizer Meister, der für den 25-Jährigen eine deutlich höhere Ablöse forderte.

Bologna braucht Geld

Dem würde der FC Bologna nur allzu gerne nachkommen. Das Problem: Dem Tabellen-13. der Serie A sollen gemäss italienischen Medien die nötigen finanziellen Mittel fehlen. Die Norditaliener müssen dringend durch Spielerverkäufe Einnahmen generieren.

Ein heisser Verkaufskandidat ist der Däne Andreas Skov Olsen, der vom FC Brügge umworben wird. Bologna scheint im Wettbieten um Aebischer also weiter zuversichtlich. Am Samstagnachmittag fehlte Aebischer dann auch im YB-Aufgebot beim Testspiel gegen Lausanne.

Michel Aebischer spielt seit 2013 in Bern und hatte seit der U17 bei YB sämtliche Juniorenstufen durchlaufen. Seit 2017 hat der Fribourger 194 Spiele in Schwarz-Gelb bestritten und wurde viermal Meister sowie einmal Cupsieger. Er wäre nach Silvan Hefti (FC Genoa) der zweite Stammspieler, der YB in diesem Winter in Richtung Italien verlässt.

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(law)

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