Wallis: Verschmähter Liebhaber stellt Frau im Netz bloss

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WallisVerschmähter Liebhaber stellt Frau im Netz bloss

Weil sie nichts von ihm wollte, hat ein Walliser eine Russin im Internet an den Pranger gestellt. Die Betroffene liess sich das nicht bieten, der Mann wurde verurteilt.

von
lüs
Die Website Antiarnaques.org stellt Frauen an den Pranger, die Männer angeblich nur aus finanziellem Interesse um den Finger wickeln.

Die Website Antiarnaques.org stellt Frauen an den Pranger, die Männer angeblich nur aus finanziellem Interesse um den Finger wickeln.

Kein Anbieter

Ein Walliser hat sich auf üble Art an einer Russin (51) gerächt, die nichts von seinen Avancen wissen wollte. Der 61-Jährige stellte sie auf Antiarnaques.org an den Pranger. Auf der französischsprachigen Website gibt es eine «schwarze Liste» von Frauen aus Osteuropa, denen vorgeworfen wird, sie würden Männer aus rein finanziellen Interessen um den Finger wickeln.

Die Betroffene wollte sich dies jedoch nicht bieten lassen: Schon als der Walliser sie im letzten Herbst mit Nachrichten überflutet hatte, zeigte sie ihn an.

Zu Geldstrafe verurteilt

Auch wegen des Eintrags auf der Website klagte sie. Mit Erfolg: Der Mann wurde nun zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen verurteilt, wie 20 minutes berichtet. Zudem muss er die Verfahrenskosten von 500 Franken übernehmen.

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