Aktualisiert 25.10.2017 16:06

Ruosalp

Verschüttete Urner Arbeiter tot geborgen

Traurige Gewissheit im Kanton Uri: Die beiden beim Felssturz verschütteten Arbeiter konnten nur noch tot geborgen werden.

von
gwa/sda
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Die beiden Männer (62 und 26), die bei einem Felssturz im Gebiet Ruosalp im Kanton Uri verschüttet worden sind, sind tot.

Die beiden Männer (62 und 26), die bei einem Felssturz im Gebiet Ruosalp im Kanton Uri verschüttet worden sind, sind tot.

Keystone/urs Flueeler
Mit einem ferngesteuerten Bagger-Roboter suchten die Einsatzkräfte nach dem Felsturz nach den beiden Männern.

Mit einem ferngesteuerten Bagger-Roboter suchten die Einsatzkräfte nach dem Felsturz nach den beiden Männern.

Keystone/Urs Flueeler
Weil der Fels an der Abbruchstelle zu instabil war, konnten die Einsatzkräfte nicht selbst ins Gebiet vordringen.

Weil der Fels an der Abbruchstelle zu instabil war, konnten die Einsatzkräfte nicht selbst ins Gebiet vordringen.

Keystone/Urs Flueeler

Die beiden Männer, die bei einem Felssturz am 10. Oktober im Gebiet Ruosalp verschüttet wurden, sind am Mittwoch tot geborgen worden, wie die Urner Polizei mitteilte. Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks laufen noch.

Zwei Wochen nach dem Unfall sei es um die Mittagszeit gelungen, die beiden Einheimischen tot aus den Felsmassen auf dem Felsenweg zu bergen, teilte die Urner Kantonspolizei mit. Es handelt sich um einheimische Wegbauer im Alter von 26 und 62 Jahren.

Die zwei Vermissten waren bei Bauarbeiten an dem Felsenweg in der Gemeinde Unterschächen von 2000 Kubikmeter herabstürzendem Gestein überrascht und verschüttet worden. Ein dritter Arbeiter konnte sich befreien und wurde verletzt ins Spital gebracht.

Weil der Hang über dem Weg nach dem Felssturz instabil war, mussten die Bergungsarbeiten abgebrochen und stattdessen Felssicherungsarbeiten aufgenommen werden. Seither waren Arbeiter daran, die Felspartie oberhalb der Unfallstelle zu säubern.

Unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Uri laufen die Ermittlungen der Kantonspolizei. Dabei geht es insbesondere darum, die Ursache des Felssturzes zu klären.

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