«Sie sind nicht mehr unter uns»: Verschwundene Bergsteiger am K2 für tot erklärt
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«Sie sind nicht mehr unter uns»Verschwundene Bergsteiger am K2 für tot erklärt

Mehrere Tage lang suchten Retter mit Militärhubschraubern nach drei erfahrenen Bergsteigern, die am K2 verschollen sind. Erschwert wurde die Suche durch schlechte Sicht am Berg. Sie wurde abgebrochen.

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Muhammad Ali Sadpara, ein erfahrener Bergsteiger, wurde für tot erklärt. Er verschwand mit zwei weiteren Männern vor gut zwei Wochen am K2.

Muhammad Ali Sadpara, ein erfahrener Bergsteiger, wurde für tot erklärt. Er verschwand mit zwei weiteren Männern vor gut zwei Wochen am K2.

AFP
Auch der bulgarische Bergsteiger Atanas Skatov verunglückte beim Abstieg vom K2 Anfang Februar tödlich. 

Auch der bulgarische Bergsteiger Atanas Skatov verunglückte beim Abstieg vom K2 Anfang Februar tödlich.

Atanas Skatov
Ein Team von zehn nepalesischen Sherpas erreichte Mitte Januar erstmals den Gipfel im Winter.

Ein Team von zehn nepalesischen Sherpas erreichte Mitte Januar erstmals den Gipfel im Winter.

AFP via Getty Images

Darum gehts

  • Die mehrtätige Suche nach den drei verschwunden Bergsteigern am K2 in Pakistan wurde eingestellt.

  • Die Angehörigen haben die Männer an einer Pressekonferenz für tot erklärt.

  • In diesem Jahr kamen bereits mehrere Menschen am Berg ums Leben.

Der bekannte pakistanische Bergsteiger Muhammad Ali Sadpara ist rund zwei Wochen nach seinem Verschwinden mit zwei weiteren Männern am K2 für tot erklärt worden. Die Entscheidung trafen Familiengehörige und verkündeten diese am Donnerstag während einer Pressekonferenz in der pakistanischen Stadt Skardu. «Sie sind nicht mehr unter uns», sagte Sadparas Sohn Sajid. Sadpara hatte zusammen mit John Snorri aus Island sowie Mohr Prieto aus Chile einen Versuch der Winterbesteigung des K2 unternommen.

Mehrere Tage lang suchten Retter mit Militärhubschraubern nach den Männern. Erschwert wurde die Suche durch schlechte Sicht am Berg. Sadparas Sohn Sajid war ursprünglich auch Teil der Expedition, hatte seinen Versuch aber abgebrochen. Der Tourismusminister der Provinz Gilgit-Baltistan, Raja Nasir, sagte: «In Anbetracht der Wetterbedingungen am K2 sind wir zu dem Schluss gekommen, dass sie tot sind.»

Extrem gefährlicher Berg

Ein Team von zehn nepalesischen Sherpas hatte Mitte Januar erstmals den Gipfel im Winter erreicht. Der K2 nahe der Grenze Pakistans zu China war bisher der einzige der 14 Achttausender der Welt, der noch nie im Winter erklettert wurde.

Der 8611 Meter hohe K2 im Karakorum in Pakistan ist der zweithöchste Berg der Welt und gilt als extrem schwierig. Gründe sind unter anderem die steile Route und die Lawinengefahr. Bisher haben ihn nur rund 300 Menschen bestiegen. Mehrere Menschen starben bereits dieses Jahr am Berg.

(DPA/kat)

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