Aktualisiert 08.07.2014 11:19

Zug blieb stecken

Verspätungen im Eurotunnel dauern an

Im Bahntunnel unter dem Ärmelkanal sollen am Dienstagmorgen teilweise wieder Züge fahren. Behinderungen bleiben aber bestehen.

von
ann

Nach Problemen mit der Oberleitung im Eurotunnel muss auch am Dienstag mit Verspätungen auf der Strecke unter dem Ärmelkanal gerechnet werden. Die Bahngesellschaft Eurostar teilte mit, dass bereits vier Verbindungen gestrichen werden mussten.

Ab 7 Uhr könne der Betrieb wieder teilweise aufgenommen werden, giess es. Am Montag mussten 382 Passagiere eines Autozugs aus dem Eurotunnel evakuiert werden. Bei der Fahrt vom britischen Folkestone nach Calais in Nordfrankreich gab es am Montagmorgen einen «technischen Zwischenfall», wie der Tunnelbetreiber Eurotunnel mitteilte.

Viele Züge gestrichen

Der Autozug blieb deswegen im Tunnel liegen. Die Passagiere wurden über eine andere Tunnelröhre in Sicherheit gebracht. Wegen des Vorfalls mussten bereits am Montag zahlreiche Zugverbindungen unter dem Ärmelkanal gestrichen werden, unter anderem sechs Eurostars, die London mit Brüssel oder Paris verbinden.

Den ganzen Tag über gab es Verspätungen. Reisende wurden aufgefordert, die Fahrt wenn möglich zu verschieben oder eine Fähre zu nehmen. Der Eurotunnel besteht aus zwei Hauptröhren für den Zugverkehr sowie einer dritten Röhre für Wartungsarbeiten und als Fluchtweg.

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