Sponsored: Versteckte Kosten – warum nichts wirklich gratis ist
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SponsoredVersteckte Kosten – warum nichts wirklich gratis ist

Wer investiert, analysiert Aufwand und Ertrag. Das Problem dabei ist: Viele machen die Rechnung ohne den Wirt. Hier steht warum.

von
CP
Illustration: Marcel Reich

Illustration: Marcel Reich

Auch wenn der Euro seinen Steilkurs Richtung 1.20 Franken fortsetzt, ist der Gedanke verlockend: Warum nicht ins Auto steigen und bei unseren Nachbarn günstig einkaufen? Die Massen an Einkaufstouristen in Konstanz oder Weil am Rhein kommen nicht von Ungefähr. Auf der anderen Seite der Grenze ist das gleiche Produkt oft einfach günstiger. Punkt.

Allerdings geht dabei oft etwas vergessen. Wer aus der Schweiz über die Grenze fährt, lädt sich Opportunitätskosten auf. Das Herumfahren verursacht nicht nur Aufwände in Form von Benzin, Versicherungen und Unterhalt für das Auto. Das kalkulieren viele mit ein. Doch dass man in den Stunden, die man für den Ausflug an die Grenze braucht, etwas Besseres machen könnte, das berücksichtigen nur wenige. Doch alles, was wir tun, hat einen Preis – jenen, etwas anderes nicht tun zu können. Nichts ist wirklich gratis.

Für das eine – und gegen das andere

Opportunitätskosten sind definierte Aufwände, die entstehen, weil man sich für etwas und damit gegen etwas anderes entscheidet. Man muss die Vorteile der nicht ausgeführten Entscheidung also gewissermassen in die Rechnung miteinbeziehen. Freilich zählt dabei nicht die Summe, sondern nur der Aufwand der besten nicht gewählten Option.

In der Wirtschaft führt das manchmal zu Entscheidungen, die auf den ersten Blick unlogisch erscheinen. Etwa, wenn ein kleines KMU eine neue Maschine nicht anschafft, obwohl diese die Energiekosten auf die nächsten Jahren halbieren würde. Doch der Kauf hätte zur Folge, dass benötigte Marketingmassnahmen hinten anstehen müssten. Berücksichtigt man die Kosten dieser entgangenen Option, wird die Maschine teurer. Zu teuer möglicherweise.

Nicht nur Geld

Vereinfacht lässt es sich so ausdrücken: Opportunitätskosten bestehen aus jenen Erträgen, die einem entgehen, wenn man auf eine alternative Verwendung knapper Ressourcen verzichtet. Dabei müssen diese Ressourcen nicht zwingend Geld sein. Auch Zeit oder Emotionen sind Faktoren. Das Leben ist voller Opportunitätskosten. Wer etwa «Game of Thrones» schaut, entscheidet sich gegen «Narcos».

Auch bei ernsthaften Themen wie dem Umgang mit dem Lebensabend stehen wir vor der Wahl: Wenn wir uns dazu entscheiden, bis zur Pensionierung durchzuarbeiten, verbauen wir uns die Möglichkeit, unser Leben anders zu gestalten. Vielleicht wäre es für den einen oder anderen sinnvoller, eine Frühpensionierung in Betracht zu ziehen – mit weniger Mitteln, dafür mehr Freiheit. Auch der Entscheid rechtzeitig vorzusorgen hat mit Opportunitätskosten zu tun: Man gibt zwar Geld aus, erhält aber eine Leistung zurück – später und deshalb versteckt. Aber deswegen nicht weniger wertvoll.

Nachrechnen lohnt sich

Was sich so oder so vermeiden lässt, sind Kosten für schlechtere Alternativen. Wer gern Rasen mäht, soll das tun. Doch wer lieber in der Hängematte liegt und nicht bettelarm ist, darf das Mähen mit gutem Gewissen dem Nachbarsjungen überlassen. Der Gewinn an Zeit für etwas anderes und den damit verbundenen Gefühlen ist es wert.

Die Frage jedoch bleibt: Wie soll man sich entscheiden? Selbstverständlich gibt es darauf keine allgemeingültige Antwort. Doch ein seriöses Nachrechnen zusammen mit dem Versuch, sich seiner eigenen Bedürfnisse klar zu werden, ist ein guter Anfang. Was ist mir wichtig? Was würde ich gewinnen, wenn ich mein Geld oder meine Zeit anders einsetzen würde?

Wer verschiedene Szenarios durchspielt, ist im Vorteil. Auch bei Themen wie der Vorsorge oder einem Hauskauf gilt es, Opportunitätskosten in der Rechnung mit einzubeziehen. Denn der Entscheid für das eine und gegen etwas anderes, kann das Leben erfüllter machen. Dabei sollte man möglichst frei denken. Womöglich kommt in der Analyse sogar ein Minus an Arbeit oder gar Einkommen heraus – dafür ein grosses Plus an Lebensqualität.

Wo hat sich für Sie ein Entscheid für das eine und gegen etwas anderes als sinnvoll erwiesen?

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Diesen Beitrag hat Commercial Publishing Tamedia in Zusammenarbeit mit Raiffeisen erstellt.

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