Ukraine-Krieg: Selenski dankt Deutschland und Frankreich für Waffenlieferungen

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«Verteidigungspaket»Selenski dankt Deutschland und Frankreich für Waffenlieferungen

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat Deutschland und Frankreich für die militärische Unterstützung seines Landes im Kampf gegen Russland gedankt.

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Paris werde sich auf seine Bemühungen konzentrieren, «die Luftabwehrfähigkeiten der Ukraine zu unterstützen, um ihre Bevölkerung gegen russische Angriffe zu schützen», hiess es in einer Erklärung.

Paris werde sich auf seine Bemühungen konzentrieren, «die Luftabwehrfähigkeiten der Ukraine zu unterstützen, um ihre Bevölkerung gegen russische Angriffe zu schützen», hiess es in einer Erklärung.

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Selenski reiste nach seinem Deutschland-Besuch überraschend nach Paris weiter, wo er Präsident Emmanuel Macron traf.

Selenski reiste nach seinem Deutschland-Besuch überraschend nach Paris weiter, wo er Präsident Emmanuel Macron traf.

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In Deutschland wurden Selenski und das ukrainische Volk in Aachen für ihre Verdienste um die Einheit Europas mit dem Karlspreis ausgezeichnet.

In Deutschland wurden Selenski und das ukrainische Volk in Aachen für ihre Verdienste um die Einheit Europas mit dem Karlspreis ausgezeichnet.

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Darum gehts

  • Nach seinen Besuchen in Deutschland und Frankreich hat sich der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski auf Twitter bei den Ländern bedankt. 

  • Frankreich hat ihm neue Waffenlieferungen zugesagt. 

  • In Deutschland wurde Selenski und das ukrainische Volk in Aachen für ihre Verdienste um die Einheit Europas mit dem Karlspreis ausgezeichnet.

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski hat Deutschland und Frankreich für die militärische Unterstützung seines Landes im Kampf gegen Russland gedankt. «Ich danke Herrn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Herrn Bundeskanzler Olaf Scholz und dem deutschen Volk für das starke Verteidigungspaket, für ihre Führungsrolle bei der Verteidigung von Menschenleben gegen den russischen Terror gemeinsam mit uns», schrieb Selenski am frühen Montag auf Twitter.

Dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem gesamten französischen Volk sei er dankbar «für die militärische Unterstützung unserer Kämpfer, die im Kampf gegen russische Terroristen hilft». «Gemeinsam bringen wir den Frieden für alle Ukrainer und Europäer näher», schrieb er weiter.

Selenski war am Sonntag nach Gesprächen in Rom zu seinem ersten Besuch in Deutschland seit Beginn der Invasion Russlands gekommen. In Berlin hatte er unter anderem den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz getroffen. Am Nachmittag wurden Selenski und das ukrainische Volk in Aachen für ihre Verdienste um die Einheit Europas mit dem Karlspreis ausgezeichnet.

Zur Abwehr des russischen Angriffskriegs sicherte Deutschland Selenski militärische Unterstützung im Wert von zusätzlichen 2,7 Milliarden Euro zu. Unter anderem sollen 20 weitere Marder-Schützenpanzer, 30 Leopard-1-Panzer und vier Flugabwehrsysteme Iris-T SLM von der deutschen Rüstungsindustrie bereitgestellt werden.

Überraschend reiste Selenski dann noch nach Paris weiter, wo er Macron traf.

Frankreich verspricht Ukraine weitere Waffenlieferungen

Auch Frankreich hat der Ukraine weitere Waffenlieferungen im Kampf gegen die russische Invasion versprochen. Frankreich versprach die Lieferung Dutzender gepanzerter Fahrzeuge und leichter Panzer sowie von weitreichenden Luftverteidigungssystemen. Ausserdem sollen Tausende weitere ukrainische Soldaten im laufenden Jahr von Frankreich ausgebildet werden. In einer gemeinsamen Mitteilung forderten die beiden Staatsoberhäupter zudem neue Sanktionen gegen Moskau.

Paris werde sich auf seine Bemühungen konzentrieren, «die Luftabwehrfähigkeiten der Ukraine zu unterstützen, um ihre Bevölkerung gegen russische Angriffe zu schützen», hiess es weiter. Die Erklärung wurde veröffentlicht, nachdem Selenski am Sonntagabend nach Frankreich geflogen war, um mit Macron im Élysée-Palast zu Abend zu essen.

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Fragen und Antworten zum Krieg in der Ukraine (Staatssekretariat für Migration)

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Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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(DPA/AFP/sys)

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