Germanwings-Drama: Verunglückte Schüler wurden für Reise ausgelost
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Germanwings-DramaVerunglückte Schüler wurden für Reise ausgelost

14 Schülerinnen und zwei Schüler aus dem deutschen Haltern starben an Bord des abgestürzten Germanwings-Airbusses. Besonders tragisch: Sie wurden für die Reise per Los ausgewählt.

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Schock am deutschen Gymnasium Joseph König in Haltern am See: Unter den 150 Opfern der am 24. März 2015 abgestürzten Germanwings-Maschine, hat sich auch eine Schulklasse befunden.

Schock am deutschen Gymnasium Joseph König in Haltern am See: Unter den 150 Opfern der am 24. März 2015 abgestürzten Germanwings-Maschine, hat sich auch eine Schulklasse befunden.

Keystone/Rolf Vennenbernd
Das Gymnasium in Haltern am See wurde geschlossen, in der Schule wurde ein Krisenstab gebildet. Polizei und Feuerwehr fuhren am Nachmittag vor.

Das Gymnasium in Haltern am See wurde geschlossen, in der Schule wurde ein Krisenstab gebildet. Polizei und Feuerwehr fuhren am Nachmittag vor.

Keystone/Marcel Kusch
Nach ersten Angaben sollen 16 Zehntklässler und zwei Lehrerinnen der renommierten Schule auf dem Rückflug nach Düsseldorf gewesen sein, nachdem sie eine Austauschwoche in Barcelona verbracht hatten.

Nach ersten Angaben sollen 16 Zehntklässler und zwei Lehrerinnen der renommierten Schule auf dem Rückflug nach Düsseldorf gewesen sein, nachdem sie eine Austauschwoche in Barcelona verbracht hatten.

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Die bei dem Flugzeugabsturz in Südfrankreich verunglückten Schüler aus dem westfälischen Haltern sind für die verhängnisvolle Spanien-Reise ausgelost worden. Eigentlich hatten viel mehr Schüler an der Reise teilnehmen wollen.

Weil es für die Teilnahme an dem achttägigen Trip in die Nähe von Barcelona mehr Bewerber gegeben habe als Plätze, sei das Los auf die nun ums Leben gekommenen Mädchen und Jungen gefallen, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung am Mittwoch. Sie berief sich auf den Schulleiter des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern am See.

Laut Germanwings 67 Deutsche unter den 150 Flugzeugabsturz-Opfern

Mindestens einer der Schüler soll über die Nachrückliste zu der Reisegruppe dazugestossen sein. Nach Informationen der «Halterner Zeitung» hatten sich 40 Jugendliche für die Reise beworben – 14 Schülerinnen und zwei Schüler seien ausgewählt worden.

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Schülerin hätte Flug fast verpasst

Insgesamt lernten in der zehnten Jahrgangsstufe des Joseph-König-Gymnasiums 65 Schüler Spanisch. 16 von ihnen und zwei Lehrerinnen waren bei dem Absturz des Germanwings-Fliegers über den französischen Alpen am Dienstag ums Leben gekommen.

Eine Schülerin hätte nach Informationen der spanischen Zeitung «El País» die Unglücksmaschine beinahe verpasst. Wie das Blatt berichtet, hatte das Mädchen seinen Ausweis bei der Familie vergessen, bei der es untergebracht war.

Die spanischen Gastgeber seien daraufhin mit dem Auto losgefahren und hätten das Dokument noch gerade rechtzeitig zum Flughafen gebracht. Wenn die Schülerin den Ausweis nicht bekommen hätte, hätte möglicherweise die ganze Gruppe ein anderes Flugzeug genommen, spekulierte die Zeitung. (sda)

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