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Verwahrung war ungerechtfertigt

Die Genfer Justiz hat einen 41-jährigen Marokkaner, der seine Verlobte und Mutter eines vier Monate alten Kindes mit einem Taschenmesser umgebracht hatte, zu Unrecht verwahrt.

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des geistig gestörten Mannes gutgeheissen. Laut Strafgesetzbuch kann eine Verwahrung angeordnet werden, wenn der Täter infolge seines Geisteszustandes die öffentliche Sicherheit in schwerwiegender Weise gefährdet. Laut Bundesgericht hat die Genfer Justiz aber nicht dargelegt, weshalb sich eine Verwahrung rechtfertigt.

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