Miami Beach - Verwandte von Paraguays Präsident tot aus Hochhaus-Ruine geborgen
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Miami BeachVerwandte von Paraguays Präsident tot aus Hochhaus-Ruine geborgen

Noch immer werden tote Menschen aus dem am 25. Juni eingestürzten Hochhaus in Miami Beach geborgen. Darunter sind auch Angehörige des paraguayischen Präsidenten.

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dpa/her
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Auch zwei Wochen nach dem Einsturz des Hochhauses in Miami Beach werden noch immer Menschen tot aus den Trümmern geborgen.

Auch zwei Wochen nach dem Einsturz des Hochhauses in Miami Beach werden noch immer Menschen tot aus den Trümmern geborgen.

AFP
Darunter wareun auch die Angehörigen des paraguayischen Präsidenten Mario Abdo Benitez.

Darunter wareun auch die Angehörigen des paraguayischen Präsidenten Mario Abdo Benitez.

REUTERS
Gefunden wurden die Schwester der First Lady Paraguays (hier links im Bild).

Gefunden wurden die Schwester der First Lady Paraguays (hier links im Bild).

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Darum gehts

  • Am 25. Juni stürzte in Miami Beach ein Hochhaus ein und begrub Dutzende Menschen unter sich.

  • Unter den Toten ist auch die Schwägerin des paraguayischen Präsidenten.

  • Die Rettungskräfte haben aufgehört nach Überlebenden zu suchen.

In den Trümmern des eingestürzten Wohnhauses in Florida sind die Leichen von drei Angehörigen des Präsidenten von Paraguay gefunden worden. Der paraguayische Aussenminister Euclides Acevedo erklärte am Donnerstag (Ortszeit), bei den Toten handle es sich um die Schwester der Ehefrau von Präsident Mario Abdo Benítez, deren Ehemann und das jüngste der drei Kinder.

Der paraguayische Sender Radio Ñandutí nannte auf Twitter die Namen der Angehörigen: Gefunden wurden die Schwägerin des Präsidenten Paraguays, Sophia López Moreira, ihr Ehemann und eines ihrer gemeinsamen Kinder. López Moreira ist die Schwester der First Lady des südamerikanischen Landes, Silvana López Moreira, der Ehefrau von Staatspräsident Mario Abdo Benítez.

Viele Vermisste aus Südamerika

Zwei weitere Kinder und das Kindermädchen der Familie würden noch vermisst, sagte der Aussenminister dem Radiosender ABC Cardinal. «Wir bitten die Menschen um ihre Solidarität und ein Gebet», sagte er. «Im Angesicht einer Tragödie muss das paraguayische Volk seine traditionelle Solidarität zeigen.»

In dem Wohnkomplex in Surfside bei Miami, das am 25. Juni einstürzte, waren mehrere lateinamerikanische Staatsbürger gemeldet. Sie kamen unter anderem aus Argentinien, Venezuela und Uruguay. Die Rettungskräfte haben die Suche nach Überlebenden inzwischen eingestellt und konzentrieren sich auf die Bergung der Toten.

Warum das Hochhaus einstürzte, ist nach wie vor nicht klar. Der Tropensturm Elsa, der sich Miami in den letzten Tagen näherte, behinderte die Sucharbeiten erheblich. Am Mittwoch wurde entschieden, die Suche nach Überlebenden einzustellen. Schon in der Nacht auf Montag wurden die Reste der Hochhaus-Ruine kontrolliert gesprengt.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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