Höhere Ansteckungsgefahr: Verzichten Sie nach der Intimrasur auf Sex
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Höhere AnsteckungsgefahrVerzichten Sie nach der Intimrasur auf Sex

Wer sich die Haare im Schritt entfernt, vervielfacht laut einer US-Studie das Risiko, sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit anzustecken.

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Die einen lieben ihr Schamhaar, ... (Im Bild: amorica, das dritte Album der US-Rockband Black Crowes)

Die einen lieben ihr Schamhaar, ... (Im Bild: amorica, das dritte Album der US-Rockband Black Crowes)

American Recordings
... die meisten aber trennen sich davon. Das zumindest besagt eine US-Studie. Von den 7570 befragten Männern und Frauen machen es 5674 (rund 76 Prozent) so.

... die meisten aber trennen sich davon. Das zumindest besagt eine US-Studie. Von den 7570 befragten Männern und Frauen machen es 5674 (rund 76 Prozent) so.

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Dabei schreiten die meisten mit einem Rasierer zur Tat.

Dabei schreiten die meisten mit einem Rasierer zur Tat.

iStock/Mheim3011

Haare im Schritt? Das ist für viele Menschen undenkbar. Für sie ist der Kahlschlag rund um die Genitalien ein Muss, wie Forscher aus den USA im Fachjournal «Jama Dermatology» berichten.

Für eine Studie hatte das Team um Matthew D. Truesdale von der University of California in San Francisco 7570 Männer und Frauen zwischen 18 und 65 Jahren gefragt, wie es um ihren Intimbereich steht.

Von diesen gaben 5674 – rund 76 Prozent – an, sich von ihrem Schamhaar zu trennen. Bei den Herren waren es 66 Prozent, bei den Damen sogar 84 Prozent. Dabei schreiten die meisten mit einem Rasierer zur Tat. Weniger beliebt sind demnach Scheren, Wachs und das Lasern.

Zahlen sprechen Bände

Doch damit setzen sie sich einem Gesundheitsrisiko aus, wie die Studie zeigt. Denn von den 5674 Personen gaben mehr als 1400 (25,6 Prozent) an, sich bei der Haarentfernung schon einmal verletzt zu haben. Konkret betraf dies 868 Frauen und 562 Männer.

Die häufigste Art der Verletzungen waren Schnitte (61,2 Prozent). Etwas seltener wurden Verbrennungen (23 Prozent) und Ausschläge (12,2 Prozent) gemeldet.

Bei den Männern betrafen die meisten Verletzungen die Hoden (67,2 Prozent), der Penis (34,8 Prozent) und das Schambein (28,9 Prozent) wurden seltener in Mitleidenschaft gezogen. Bei den Frauen litten Schambein (51,3 Prozent), Schenkelinnenseiten (44,9 Prozent), Vagina (42,5 Prozent), Damm (13,2 Prozent) und Anus (6 Prozent) am meisten.

Grösseres Risiko für Geschlechtskrankheiten

Zu Verletzungen war es bei 9 Prozent gekommen: 79 Personen (1,4 Prozent) mussten sogar einen Arzt aufsuchen. 49 davon bekamen Antibiotika, bei 36 musste der Mediziner Hand anlegen, um beispielsweise einen Abszess auszudrücken oder die Wunde zu nähen.

Noch unangenehmer als die aktuellen Erkenntnisse von Truesdale und seinem Team sind diejenigen, welche die Forscher in einer früheren Studie gewonnen haben: Laut dieser erhöht sich durch die Haarentfernung im Schritt das Risiko der Übertragung von Geschlechtskrankheiten.

Dabei gilt, wie die Forscher im Fachjournal «Sexually Transmitted Infections» berichten: Je häufiger und intensiver die Schamhaare entfernt werden, desto grösser ist das Risiko für Herpes, Syphilis, Genital- oder Dellwarzen.

Die Wissenschaftler rieten deshalb davon ab, schon kurz nach einer Intimrasur Geschlechtsverkehr zu haben.

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