Aktualisiert 09.12.2007 21:04

Verzweifelte Suche nach der Tochter

Das Auto der seit einer Woche vermissten Bettina Hannemann wurde bei der Chäserruggbahn gefunden. Ihre Familie hofft nun auf Hinweise.

«Seit das Auto am Dienstag gefunden wurde, suchen wir sie jeden Tag stundenlang – auch per Helikopter», sagt Bernd Hannemann (65) aus Wattwil. Der Vater der seit einer Woche vermissten 39-jährigen Bettina Hannemann ist verzweifelt.

«Meine Frau und ich können kaum noch schlafen», sagt der Rentner. Am vergangenen Sonntag, dem 2. Dezember, fuhr seine Tochter mit einem roten Mobility-Auto der Marke Renault von Zürich nach Unterwasser. Auf dem Parkplatz der Chäserruggbahn stellte sie ihr Auto vermutlich gegen 13 Uhr ab. Seither fehlt von ihr jede Spur. «Vielleicht fuhr sie kurz darauf mit dem Bähnli bis Iltios und weiter mit der Gondel auf den Chäserrugg», so Hannemann.

Der Vater hofft, dass irgendjemand seine Tochter gesehen hat. «Sie trug keine Skibekleidung, sondern Jeans und einen schwarzen, wattierten Mantel», sagt er.

Ausserdem hatte sie eine grüne Strickkappe, Handschuhe und einen blauen Wollschal an. Hinweise aus der Bevölkerung könnten nun neue Anhaltspunkte ergeben, die zum Auffinden von Bettina Hannemann führen. (Stapo Zürich, 044 4 117 117).

Annette Hirschberg

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