Aktualisiert 19.06.2015 16:18

GP ÖsterreichVettel fährt Bestzeit und ärgert sich über sein Auto

Sebastian Vettel fährt am ersten Trainingstag für den GP von Österreich Bestzeit. Der Deutsche ist im Ferrari knapp schneller als Nico Rosberg im Mercedes.

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Sonntag, 21. Juni 2015Österreich liegt ihm: Nico Rosberg wiederholt seinen Vorjahressieg und verkürzt den Rückstand auf Lewis Hamilton auf 10 Zähler.

Sonntag, 21. Juni 2015Österreich liegt ihm: Nico Rosberg wiederholt seinen Vorjahressieg und verkürzt den Rückstand auf Lewis Hamilton auf 10 Zähler.

Andrej Isakovic
Lewis Hamilton (links) muss sich mit dem zweiten Rang begnügen, Felipe Massa wird Dritter.

Lewis Hamilton (links) muss sich mit dem zweiten Rang begnügen, Felipe Massa wird Dritter.

Mirko Stange
Sauber bleibt erneut ohne Punkte: Felipe Nasr belegt den 11. Schlussrang, Marcus Ericsson wird 13. und damit Zweitletzter.

Sauber bleibt erneut ohne Punkte: Felipe Nasr belegt den 11. Schlussrang, Marcus Ericsson wird 13. und damit Zweitletzter.

Kerstin Joensson

Zur Freude über die Bestzeit gesellte sich bei Vettel auch jede Menge Frust. Wegen Getriebeproblemen hatte er die erste Trainingseinheit praktisch vollends verpasst und war auch in der zweiten zum vorzeitigen Ende gezwungen worden. Rosberg, der vor der Mittagspause vor Teamkollege Lewis Hamilton der Schnellste war und im Vorjahr das erste Formel-1-Rennen in Spielberg nach elf Jahren Unterbruch vor dem Engländer für sich entschieden hatte, büsste auf seiner besten Runde elf Tausendstel auf Vettel ein. Mit zwei dritten Rängen deutete auch Kimi Räikkönen im anderen Ferrari an, dass die Gegebenheiten auf dem Parcours in der Steiermark den Autos aus Maranello zusagen.

Der Brasilianer Felipe Nasr klassierte sich im Sauber als Fünfter und als Neunter und schürte so Hoffnungen, dass es im Rennen für den Zürcher Rennstall wieder zu Punkten reichen könnte. Nasrs schwedischer Teamkollege Marcus Ericsson wurde Fünfzehnter respektive Dreizehnter.

Rückversetzung für Red Bull

Zur Enttäuschung der vielen einheimischen Zuschauer werden die Fahrer des Rennstalls Red Bull an diesem Wochenende nur eine marginale Rolle spielen. Die Autos mit Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat wurden mit dem fünften Antriebsstrang ausgerüstet, was mit einer Rückversetzung von zehn Plätzen in der Startaufstellung geahndet wird. Erlaubt ist für die gesamte Saison der Einsatz von vier Aggregaten. Aus dem gleichen Grund werden am Sonntag auch Fernando Alonso und Jenson Button in den McLaren von ganz hinten losfahren.

Spielberg. Grand Prix von Österreich. Erstes freies Training: 1. Nico Rosberg (De), Mercedes, 1:10,401. 2. Lewis Hamilton (Gb), Mercedes, 0,308 zurück. 3. Kimi Räikkönen (Fi), Ferrari, 0,627. 4. Valtteri Bottas (Fi), Williams-Mercedes, 1,051. 5. Felipe Nasr (Br), Sauber-Ferrari, 1,232. 6. Daniil Kwjat (Russ), Toro Rosso-Renault, 1,241. 7. Daniel Ricciardo (Au), Red Bull-Renault, 1,323. 8. Max Verstappen (Ho), Toro Rosso-Renault, 1,424. 9. Felipe Massa (Br), Williams-Mercedes, 1,489. 10. Sergio Perez (Mex), Force India-Mercedes, 1,504. Ferner: 15. Marcus Ericsson (Sd), Sauber-Ferrari, 1,758. 20. Sebastian Vettel (De), Ferrari, 5,283. - 20 Fahrer im Training.

Zweiter Teil: 1. Vettel 1:09,600. 2. Rosberg 0,011. 3. Räikkönen 0,260. 4. Pastor Maldonado (Ven), Lotus-Mercedes, 0,314. 5. Hamilton 0,537. 6. Nico Hülkenberg (De), Force India-Mercedes, 0,560. 7. Romain Grosjean (Fr/Sz), Lotus-Mercedes, 0,667. 8. Verstappen 0,756. 9. Nasr 0,895. 10. Perez 0,985. Ferner: 13. Ericsson 1,144. - 20 Fahrer im Training. (si)

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