GP von Italien: Vettel in Monza das Mass aller Dinge
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GP von ItalienVettel in Monza das Mass aller Dinge

Sebastian Vettel kommt dem WM-Titel immer näher: Der Deutsche holt sich den Sieg beim GP von Italien. Für die Sauberpiloten war das Rennen nach gutem Start vorzeitig vorbei.

Drei Jahre nach seinem ersten Grand-Prix-Triumph ging Sebastian Vettel in Monza erneut als Sieger hervor. Der Weltmeister gewann den Grand Prix von Italien überlegen vor Jenson Button und Fernando Alonso. Sébastien Buemi ergatterte einen Punkt, Sauber ging leer aus.

Ferrari-Lokalmatador Alonso war zunächst der grosse Gewinner unmittelbar nach dem Start. Der Spanier fuhr unter tosendem Jubel der Tifosi von Platz 4 rechts an Button, Hamilton und Polesetter Vettel vorbei an die Spitze. Die Begeisterung der überwiegend in Rot gekleideten Zuschauer kannte keine Grenzen.

Schon früh die entscheidende Szene

Nur wenig später - in der 5. Runde - ereignete sich die für den Rennausgang an der Spitze entscheidende Szene, als Vettel nach einem ebenso gewagten wie spektakulären Überholmanöver an Alonso vorbeizog. In der Folge kontrollierte der Weltmeister das Geschehen im Königlichen Park souverän und absolvierte eine schnellste Runde nach der anderen. Sechs Rennen vor Saisonende beträgt Vettels Vorsprung in der WM auf den ersten Verfolger (Alonso) nun 112 Zähler. Der Deutsche kann folglich schon im nächsten Rennen in Singapur (25. September) seinen Titel erfolgreich verteidigen.

Platz 2 sicherte sich Button im McLaren vor Alonso. Der Spanier vermochte zur Freude der Ferraristi Lewis Hamilton gerade noch auf Distanz zu halten und bestieg nach einer kämpferischen Leistung das Podest.

Sébastien Buemi, der von Position 16 ins Rennen gestartet war, klassierte sich als Zehnter in den Punkterängen. Der Romand musste sich im teaminternen Toro-Rosso-Duell jedoch Jaime Alguersuari geschlagen geben, der 11 Positionen wettmachte und sogar Siebenter wurde.

Schwarzer Tag für Sauber-Team

Für das Team Sauber endete das Rennen nach verheissungsvollem Beginn vorzeitig. Kamui Kobayashi schied noch vor Rennhälfte aus. Sergio Perez kämpfte sich von Startplatz 15 bis auf die 7. Position nach vorne, musste sein Auto jedoch 20 Runden vor dem Ende ausrollen lassen. Die Hinwiler beklagten damit - nach Ungarn und Belgien - bereits die dritte Nullnummer in Folge. Nach Platz 8 des Schotten Paul di Resta ist Force India in der Konstrukteuren-Wertung an Sauber vorbeigezogen.

Rangliste vom GP von Italien:

1. Sebatian Vettel (De), Red-Bull-Renault

2. Jenson Button (Gb), McLaren-Mercedes

3. Fernando Alonso (Sp), Ferrari

4. Lewis Hamilton (Gb), McLaren-Mercedes

5. Michael Schumacher (De), Mercedes

6. Felipe Massa (Br), Ferrari

7. Jaime Alguersuari (Sp), Toro-Rosso-Ferrari

8. Paul Di Resta (Sch), Force-India

9. Bruno Senna (Br), Renault

10. Sébastien Buemi (Sz), Toro-Rosso-Ferrari (si)

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