Verstappen teilt aus: «Vettel sollte zurück in die Schule»
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Verstappen teilt aus«Vettel sollte zurück in die Schule»

Das riecht nach Ärger: Max Verstappen legt sich auf und neben der Piste mit Sebastian Vettel an. Der 19-Jährige lässt kein gutes Haar am Deutschen.

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Lewis Hamilton triumphiert in Mexiko zum 51. Mal in der Königsklasse und vertagt mit dem Sieg die Vorentscheidung in der WM.

Lewis Hamilton triumphiert in Mexiko zum 51. Mal in der Königsklasse und vertagt mit dem Sieg die Vorentscheidung in der WM.

AFP/Ulises Ruiz Basurto
Der Brite behauptet trotz eines Verbremsers nach dem Start die Führung und kontrolliert diese in der Folge souverän und unangefochten.

Der Brite behauptet trotz eines Verbremsers nach dem Start die Führung und kontrolliert diese in der Folge souverän und unangefochten.

AFP/Mark Thompson/Getty Images/AFP
Rosberg duelliert sich von Start bis Ziel mit Verstappen, kann sich letztlich aber durchsetzen und den für den ersten WM-Titel so wichtigen zweiten Platz einfahren.

Rosberg duelliert sich von Start bis Ziel mit Verstappen, kann sich letztlich aber durchsetzen und den für den ersten WM-Titel so wichtigen zweiten Platz einfahren.

AP Photo/Moises Castillo

Max Verstappen im Red Bull beendete den Grand Prix von Mexiko als Dritter, wurde aber von den Rennkommissaren unmittelbar nach Rennschluss mit dem Zuschlag von fünf Sekunden auf seine Fahrzeit bestraft. Er fiel hinter Sebastian Vettel im Ferrari und seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo auf den 5. Platz zurück. Doch weil der Deutsche wegen eines unerlaubten Richtungswechsels bei einem Überholversuch von Ricciardo ebenfalls mit einer Zeitstrafe belegt worden war, erbte Verstappen Rang 4 – gleich hinter Red-Bull-Teamkollege Ricciardo.

Der Holländer stand bereits in den Katakomben für die Siegerehrung bereit, als er von seiner Deklassierung erfuhr. Und Vettel legte nach der Bekanntgabe der Strafe fast einen Sprint hin, um rechtzeitig zur Siegerehrung mit den Dauergästen von Mercedes – Hamilton siegte vor Rosberg – zu erscheinen.

Die Stewards sprachen die Zeitstrafe aus, weil Verstappen bei einem Überholmanöver Vettels nach dem Verpassen der Kurve 2 die Abkürzung durch das Gras genommen hatte, so vor Vettel geblieben war, die Position mit dem Deutschen trotz Aufforderung der Teamverantwortlichen von Red Bull aber nicht wieder getauscht hatte.

Vettel liess den 19-jährigen Jungspund nach der Zieldurchfahrt wissen, was er von seiner Aktion hielt:

Bereits kurz nach dem Manöver liess der Deutsche seinen Emotionen via Boxenfunk freien Lauf: «Er muss die Position zurückgeben!», forderte Vettel. Das hatten im übrigen auch die Teamverantwortlichen von Red Bull von Verstappen gefordert. Der Jungspund sagte nach dem Rennen im Interview mit Sky Sports: «Sie dachten, dass ich den Platz zurückgeben muss, bestätigt wurde dies aber nicht.» Und so blieb der 19-Jährige an dritter Stelle.

Verstappen über Vettel: «Frustrierter Kerl»

Auch an die Adresse von Vettel richtete Verstappen noch ein paar scharfe Worte: «Wenigstens weiss ich, wie man es macht. Denn er scheint das nicht zu wissen. Es ist lächerlich, was er gemacht hat. Daniel war an seiner Seite, er lenkte in seine Richtung (Video unten) und schrie am Funk nur rum. Ich kann überhaupt nicht sagen, wie oft er schlimme Wörter braucht. Generell. Ich habe das Gefühl, er sollte noch einmal zur Schule, um reden zu lernen», so der Teenager im Interview weiter.

Dem war noch nicht genug: «Ich werde ihn darauf ansprechen, denn es ist schlicht lächerlich, wie er das handhabt. Ich finde, er ist ständig derart frustriert während der Wochenenden und schreit am Funk herum. Derzeit ist er einfach ein sehr frustrierter Kerl.» Das riecht nach Ärger für den 19-jährigen Holländer. Die Fortsetzung folgt garantiert ...

(als/sda)

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