Aktualisiert 13.07.2010 12:18

Hef & KendraViagra, «Gottes kleiner Helfer»

Kendra Wilkinson macht weiter Werbung für ihre Memoiren und plaudert aus dem Nähkästchen. Doch auch Hugh Hefner selbst beantwortet Fragen zu seinem Sexleben.

Die ersten Auszüge aus der Autobiographie von Kendra Wilkinson hatten es schon in sich (20 Minuten Online berichtete). In der «Today Show» legte das frühere «Playboy»-Bunny noch einmal nach – und erklärte das eine oder andere. Etwa ihre Sucht: Schon mit 13 Jahren begann sie, (harte) Drogen zu nehmen. Wilkinson begründet das damit, das ihr Vater in dieser Zeit seine Familie verlassen hat.

Als sie fünf Jahre später clean wurde, nahm sie einen Job als Stripperin an. Und zwar heimlich: Erst vor der Buchveröffentlichung berichtete sie ihrer Mutter davon, damit sie das nicht aus den Medien erfahre, berichtet Kendra. Als sie dann in die «Playboy Mansion» einzog, fühlte sie sich anfänglich fehl am Platz. «Als ich hineinging, war ich 18 Jahre alt und ein sehr freier Geist. Als ich gerade dort ankam, wusste ich wirklich nicht, was abgeht.»

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Bald jedoch fühlte sie sich heimisch, beschreibt Kendra in «Sliding Into Home»: «Den ganzen Abend starrten Hef und ich uns an. Ich war nicht körperlich von ihm angezogen, aber er war einfach so cool. Die Art, wie er sich benahm und die Dinge, die er sagte, waren anders als alles, was ich zuvor gesehen oder gehört habe.» Der «Playboy»-Gründer habe sie dann gefragt, ob sie nicht über Nacht bleiben wolle und gab ihr einen Schlüssel. «Ich konnte nicht – vor allem weil Zack vor der Mansion im Auto sass und wartete. Ich gab Hef den Schlüssel zurück, aber sagte ihm, ich würde ihn sehr bald wiedersehen.»

«Ich habe mehrmals wöchentlich Sex»

Doch Hefner liess nicht locker: «`Willst du meine Freundin sein??, fragte er noch mal, bevor ich ging. Als ich in seine Augen starrte, sah ich keinen vier Mal so alten Mann wie mich, der zehn Mal mehr Freundinnen hat als die meisten. Obwohl ich ihn kaum kannte, sah ich einen herzigen Mann, der mich wirklich gut in meiner Haut fühlen liess – ein wahrer Gentleman. Es war verrückt, aber in meinem Herzen fühlte ich, dass er jemand war, dem ich möglicherweise trauen konnte. `Also, willst du?? Es gab nur eine Sache, die ich sagen konnte: `Um, okay.»

Das Magazin der «New York Times» fragte nun bei Hefner nach, ob er den wirklich viel Viagra nehme, wie Wilkinson in ihrem Buch schreibt. «Ich nehme nicht viel, aber ich nehme es, wenn es gebraucht wird», antwortete der Amerikaner. «Ich habe mehrmals wöchentlich Sex und nehme Viagra, wenn ich Sex haben will. Ich würde sagen, mit 84 hilft es. Es ist Gottes kleiner Helfer.»

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