32 Millionen: Victorinox investiert wegen Swiss-Made-Label
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32 MillionenVictorinox investiert wegen Swiss-Made-Label

Victorinox investiert in Delémont 32 Millionen Franken in neue Fabriken. Ziel ist es den Schweizer Wertanteil zu steigern, um das Swiss-Made-Label weiterhin zu rechtfertigen.

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sas/sda
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Carl Elsener ist CEO des Messerherstellers Victorinox. «Geld ist für mich nicht der oberste Anreiz», sagt er im Interview mit 20 Minuten.

Carl Elsener ist CEO des Messerherstellers Victorinox. «Geld ist für mich nicht der oberste Anreiz», sagt er im Interview mit 20 Minuten.

Keystone/Salvatore di Nolfi
Victorinox stellt pro Tag 60'000 Messer her. Die Hälfte davon sind Taschenmesser, der Rest sind Küchen- und Berufsmesser.

Victorinox stellt pro Tag 60'000 Messer her. Die Hälfte davon sind Taschenmesser, der Rest sind Küchen- und Berufsmesser.

Keystone/Gaetan Bally
Erfolgreicher Patron: Carl Elsener gewinnt 2011 den SwissAward in der Kategorie «Wirtschaft».

Erfolgreicher Patron: Carl Elsener gewinnt 2011 den SwissAward in der Kategorie «Wirtschaft».

Keystone/Walter Bieri

Die Schweizer Traditionsfirma Victorinox investiert am Standort Délemont 32 Millionen Franken. Diese bis 2016 getätigten Ausgaben umfassen den Bau zweier neuer Fabriken sowie den Ausbau eines bestehenden Gebäudes.

Das Unternehmen aus dem Kanton Schwyz plane die Produktion eigener Uhren-Schatullen am jurassischen Hauptort. Alexander Bennouna, Leiter des Geschäftsbereichs Uhren, gegenüber der SDA eine entsprechende Meldung von «Le Quotidien jurassien». Ziel sei es, den Schweizer Anteil der Wertschöpfung zu erhöhen, um die Bezeichnung «swiss made» auch weiterhin zu rechtfertigen.

Zusammenlegung von Produktionsstandorten

Längerfristig werden alle 150 Mitarbeiter von Victorinox im Bereich Uhren in Delémont arbeiten, wie es weiter heisst. Die bisherigen Aktivitäten an den Produktionsstandorten in Biel BE und Pruntrut JU werden am neuen Standort zusammengelegt. Zudem sei die Schaffung von 15 bis 20 zusätzlichen Stellen geplant.

2005 hatte Victorinox den jurassischen Messer-Hersteller Wenger übernommen. 2013 kündete das Unternehmen die Neuorganisation der Uhrenherstellung der beiden Marken Victorinox und Wenger an.

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