Aktualisiert 24.05.2007 07:34

Victory bläst zum Rückzug - Ascom-Aktie im Fall

Die Ascom-Aktie befinden sich im freien Fall. Dies nachdem die österreichische Beteiligungsgesellschaft Victory ihr Paket an Ascom an die Zürcher Kantonalbank (ZKB) abgestossen hat. Die Spekulationsblase ist damit geplatzt.

Der Titel sank in den ersten Handelsminuten um bis zu 12,5 Prozent auf 15.70 Franken. Gestartet war Ascom bei 16 Franken, nach einem Schlusskurs von 17.95 Franken am Mittwoch. Nach dem Einstieg von Victory Mitte Januar hatte der Titel kräftig zugelegt auf bis zu 28.40 Franken. Anfang Jahr hatte die Aktie erst 15.35 Fr. gekostet.

Am Mittwoch nach Börsenschluss hatte Victory bekannt gegeben, dass sie ihre Ascom-Beteiligung abstosse. Gleichzeitig stockte die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ihre Beteiligung auf 20,1 Prozent auf.

Diese Beteiligung könne nur mit einem beträchtlichen Abschlag an einen neuen strategischen Investor oder institutionellen Anleger verkauft werden, hält die Bank Vontobel in einem Kommentar fest. Die ZKB könne daher noch eine Weile auf ihrer Beteiligung sitzen bleiben.

Der Ausstieg von Victory war im Markt gerüchteweise herumgeboten worden. Der Entscheid sei von verschiedenen Faktoren beeinflusst, heisst es. Vontobel nennt unter anderem die Entlassung von Ascom- Konzernchef Rudolf Hadorn, dem vorgeworfen worden war, dass er mit den Österreichern über einen Machtwechsel verhandelt hatte.

(sda)

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