Aktualisiert 05.03.2008 20:41

Video-Beweise: SBB wollen doch kein Geld

Die SBB krebsen zurück: Sie wollen nun doch nicht, dass die Untersuchungsbehörden pauschal 200 Franken bezahlen müssen, wenn ihnen die Bundesbahnen Videosequenzen aus ihren Überwachungskameras bereitstellen.

«Wir haben mehrere Kriterien geprüft und verzichten nun auf eine Rechnungsstellung», so SBB-Sprecher Roman Marti. Zuvor zeigten sich die diversen Staatsanwälte erzürnt über diese Forderung: «Das ist inakzeptabel, besonders von einem Bundesbetrieb», ärgerte sich etwa der Genfer Generalstaatsanwalt Daniel Zappelli. Wenn nötig, werde das Material ganz einfach beschlagnahmt, tönte es aus Basel.

nm

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