Aktualisiert 12.12.2006 13:41

Video: Shuttle von unbekanntem Gegenstand getroffen

Auf dem Weg zur Internationalen Raumstation (ISS) haben Sensoren einen ï¿?leichten Einschlagï¿? an der linken Tragflï¿?che der Raumfï¿?hre Discovery gemeldet.

Nach dem Andocken an der ISS benutzten die Shuttle-Astronauten den Roboterarm der Raumstation, um den Einschlag zu untersuchen, bestï¿?tigte die US-Weltraumbehï¿?rde NASA in der Nacht zum Dienstag.

ï¿?Es sieht so aus, als ob etwas vorgefallen wï¿?reï¿?, sagte der NASA-Einsatzleiter John Shannon. Bei der vorangegangenen Inspektion sei an dem Flï¿?gel noch nichts Auffï¿?lliges bemerkt worden. Der Sensor habe eine Berï¿?hrung oder Einschlag gemeldet, der als nicht Besorgnis erregend eingestuft worden sei. Die NASA habe aber beschlossen, noch genauer hinzusehen, um sicher zu sein.

Die drei ISS-Besatzungsmitglieder, darunter der deutsche Astronaut Thomas Reiter, begrï¿?ssten die Shuttle-Astronauten an Bord der Raumstation, nachdem sich die Verbindungsluken ï¿?ffneten. Reiter will in einer Woche mit der Shuttle-Besatzung zur Erde zurï¿?ckkehren.

Die Discovery-Astronauten haben ein schweres Arbeitspensum vor sich: Sie sollen in mehreren Aussenbordeinsï¿?tzen eine zwei Tonnen schwere Erweiterung des Spacelab-Moduls installieren und die ISS an die neue Stromversorgung durch Solarsegel anschliessen, die bei der letzten Shuttle-Mission angebracht worden waren. Reiter wird nach einem halben Jahr im All von Sunita ï¿?Suniï¿? Williams abgelï¿?st, die ebenfalls sechs Monate in der Station bleiben wird. Williams ist erst die dritte Frau in einem Langzeiteinsatz im All.

(dapd)

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