30.07.2020 13:24

Tierquälerei

Video zeigt, wie Frau mehrfach auf Hund eintritt

In Feldkirch (A) wurde eine Frau gefilmt, wie sie ihren Hund mit Fusstritten traktiert. Sie wird angezeigt und ist geständig. Doch momentan sind die Hunde immer noch im Besitz der Frau.

von
Leo Butie

Warnung: Im Video sieht man, wie die Frau auf einen ihrer Hunde tritt.

Video: Tierschutzverein Rankweil

Darum gehts

  • In Feldkirch (A) wurde eine Frau gefilmt, wie sie einen ihrer Hunde mit Fusstritten misshandelt.
  • Das Video wurde vom Tierschutzverein Rankweil veröffentlicht.
  • Die Frau wird angezeigt und ist geständig.
  • Es wurden Ermittlungen wegen Verdachts auf Tierquälerei aufgenommen.

Täglich erhalten sie Meldungen über die schlechte Haltung von Tieren, schreibt der Tierschutzverein Rankweil kürzlich in einem Facebook-Post. Sie werden von den grausamen Bildern verfolgt, während sich die Welt einfach weiterdrehe. Im Post bringen sie auch gleich ein aktuelles Beispiel: In Feldkirch (A) konnte eine Tierquälerin auf frischer Tat ertappt werden.

Dem Tierschutzverein Rankweil wurde nämlich am Freitagabend ein Video zugespielt, auf dem man sieht, wie eine Frau wiederholt einen ihrer angeleinten Hunde mit Fusstritten traktiert. Wie vol.at schreibt, habe man die Frau angezeigt und die Amtstierärztin sowie die Polizei eingeschaltet, damit der Hund ein neues Zuhause findet.

Ermittlungen wurden eingeleitet

Der Filmer habe immer wieder beobachtet, wie die Frau ihren Hund misshandelt und angeblich auch mit Essensentzug bestrafe. Die Halterin wurde am Mittwoch von der Polizei kontrolliert und habe gestanden, dass sie ihre Hunde mit Fusstritten erziehen wollte. An den Hunden konnte man keine sichtbaren Verletzungen feststellen. Deshalb sind die Hunde momentan noch im Besitz der Frau.

Für Michaela Bonmassar, Obfrau des Tierschutzvereins Rankweil, ist das komplett unverständlich. «Wir haben Berichte aus der Nachbarschaft, dass die Tiere jeden Tag gequält werden», sagt sie. Deshalb habe man sich auch entschlossen, das Video zu veröffentlichen. «Nur der Druck der Öffentlichkeit hilft, dass man solchen Menschen den Hund wegnimmt», sagt Bonmassar gegenüber vol.at. Ermittlungen wegen Verdachts auf Tierquälerei wurden bereits aufgenommen.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.