Videoüberwachung in Zürcher Nachtbussen
Aktualisiert

Videoüberwachung in Zürcher Nachtbussen

In 18 Nachtbussen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) werden in nächster Zeit Videoanlagen eingerichtet.

Die ersten zwei Fahrzeuge werden am Freitag mit der Videoüberwachung ausgerüstet. Der Pilotversuch läuft im Rahmen des Sicherheitskonzeptes.

Das Sicherheitskonzept des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) soll Vandalenschäden reduzieren und das subjektive Sicherheitsempfinden der Fahrgäste erhöhen, wie die VBZ am Donnerstag mitteilten. Die bisherigen Einsätze von Videoanlagen in Bussen hätten einen starken präventiven Effekt gehabt, heisst es weiter.

Positiv werten die VBZ auch, dass Buschauffeure und -chauffeusen auf einem Monitor im Fahrbereich während der Fahrt das Filmmaterial einsehen können. Die Auflagen des Datenschutzes seien ganz erfüllt, betonen die VBZ. An den Türen und auf einem Schild im Innenraum wird auf die Videoüberwachung aufmerksam gemacht.

Ausgewertet werden sollen die Aufnahmen nur bei konkreten Vorkommnissen. Gemacht wird dies von geschulten Personen in der VBZ-Zentrale. Nach 24 Stunden werden die Aufzeichnungen automatisch überschrieben.

(sda)

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