Videoüberwachung verärgert Zuger
Aktualisiert

Videoüberwachung verärgert Zuger

Dass die Videoüberwachung im öffentlichen Raum stetig dichter wird, stösst der Zuger Bevölkerung sauer auf.

«Viele Leute ärgern sich, dass sie in der Öffentlichkeit gefilmt werden, und machen sich Sorgen über den Umgang mit den Daten und die Rechtmässigkeit der Videoaufnahmen», sagt der kantonale Datenschutzbeauftragte René Huber. Er hofft deshalb, dass die gesetzliche Grundlage im Kanton Zug nun geregelt wird.

Auch sonst hatte Huber 2007 alle Hände voll zu tun, wie der gestern veröffentlichte Tätigkeitsbericht zeigt. Von Bürgern kamen gegen 150 Anfragen, weitere 100 von Verwaltungen. Die Anliegen der Bevölkerung gehen dabei quer durch alle Bereiche. Weil sich immer mehr Zuger beim Datenschützer melden, will der Regierungsrat die Stellenprozente auf 200 aufstocken. Dies muss noch vom Kantonsrat genehmigt werden.

dag

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