Aktualisiert

Viel Arbeit für die Rega übers Wochenende

Die Rega hat an den vier Tagen vor und nach dem Jahreswechsel rund 120 Einsätze für verletzte Wintersportler und Lawinenopfer geflogen.

In Fiesch VS wurden drei junge Leute aus Holland von einem Schneebrett mitgerissen und leicht verletzt. Sie konnten sich selbst aus den Schneemassen befreien. Die jungen Leute im Alter von 14, 16 und 24 Jahren hatten nach Angaben der Walliser Kantonspolizei kurz nach 16 Uhr den markierten Weg verlassen und waren in Richtung einer Schlucht geschlittelt. Dabei hatten sie das Schneebrett ausgelöst.

Erhebliche Lawinengefahr

Helikopter und Retter mussten zudem in die Skigebiete von Disentis GR und Trübsee NW ausrücken, um Varianten-Skifahrern zu helfen, die abseits der Pisten Lawinen ausgelöst hatten. Nach Angaben der Rega wurden die Verschütteten von Kameraden befreit. Eine in Trübsee verletzte Person wurde ins Spital gebracht.

Die Lawinengefahr stieg am Alpennordhang auf die Stufe «erheblich». Betroffen waren Gebiete auf über 1800 Metern im Wallis, dem Gotthardgebiet, sowie in Graubünden in der der nördlichen Surselva und den Regionen Flims-Untervaz, Silvretta, Samnaun und Prättigau. In den übrigen Regionen herrscht mässige Lawinengefahr. (sda)

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