Viel Lärm um die Schweizer Fussball-Nati
Aktualisiert

Viel Lärm um die Schweizer Fussball-Nati

Das Schweizer Nationalteam ist am Samstag im Rahmen des pompös «Turnier der Kontinente» genannten Ländervergleichs ihr Domizil von Wien nach Klagenfurt, wo am Dienstag Japan der zweite Gegner sein wird. Abseits des Spielfelds gabs am Samstag einige «Nebengeräusche».

Am Tag nach dem 2:1-Erfolg über Chile drehten die Schweizer zum Abschluss des Aufenthalts in Wien vor dem Ernst-Happel-Stadion einige Runden, während derer sich auch Köbi Kuhn anschloss, und gingen in erster Linie der Regeneration nach. Nur Stephan Lichtsteiner, Steve von Bergen, Hakan Yakin, Christoph Spycher und Benjamin Huggel, die am Freitag gar nicht oder nur kurz zum Einsatz gekommen waren, wurden von Assistenztrainer Michel Pont intensiver gefordert.

Am Nachmittag flog die Equipe - leicht verspätet - in einem Charter-Flug der Austrian Airways nach Klagenfurt; die gleiche Maschine brachte anschliessend die österreichische Mannschaft, die nach dem 0:0 am Vortag gegen Japan in den einheimischen Medien schwer angegeriffen wird, nach Wien. Während um das Team von Josef Hickersberger ziemliche Unruhe herrscht, ist im beschaulichen Velden, wo die Schweizer logieren, der Lärm von anderer, knatternder Natur. Zehntausende Liebhaber von Harley Davidson weilen seit Mittwoch am pittoresken Wörthersee.

(si)

Frei womöglich wieder vier Wochen out

Alex Frei fällt womöglich weitere vier Wochen aus. Der Captain der Schweizer Nationalmannschaft erlitt am Freitagmorgen im Camp in Wien erneut einen Muskelfaserriss in der rechten Wade. Der 56-fache Internationale, mit 32 Treffern Topskorer der Equipe, rechnet mit «zwei bis vier Wochen» Aufbautraining. Den übernächsten EM-Test bestreitet die SFV-Auswahl am 13. Oktober in Zürich. Frei stürmte im vergangenen März letztmals für das Nationalteam.

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