Sport-Exoten: Viel Wille, wenig Talent
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Sport-ExotenViel Wille, wenig Talent

James Lambert landet beim Kombi-Springen an der Nordischen Ski-WM in Oslo bei 57 Metern und erinnert damit an Eddie «The Eagle». Was wäre der Sport ohne seine Exoten?

von
mon

So etwas gab es wohl seit Eddie «The Eagle» nicht mehr. Beim Springen der Nordisch-Kombinierer an der WM in Oslo landete der Brite James Lambert bei 57 Metern. Der Sprung war so kurz, dass die Sprungrichter die Weite schätzen mussten, da die elektronische Messung den Bereich der Landung des 45-Jährigen nicht erfassen konnte. Beim anschliessenden Langlauf-Rennen wurde Lambert schliesslich mit einem achtminütigen Rückstand überrundet und nach Wettkampfreglement aus dem Rennen genommen.

Nun wollte der «verrückte Hund», wie sich der Brite selber nennt, auch von der Grossschanze springen - und den Landesrekord von Kultfigur Eddie «The Eagle» angreifen. Das sind immerhin 73,5 Meter. Doch die FIS hat dieses Vorhaben gestoppt und erteilte dem Engländer mit Wohnsitz in Oslo keine Starterlaubnis für den Wettkampf vom Mittwoch.

Lambert ist bei Weitem kein Einzelphänomen in der Sportwelt. Sobald ein Grossanlass ansteht - egal ob Olympische Spiele oder eine Weltmeisterschaft - sind die Exoten meist nicht weit entfernt. Besonders im Wintersport kommt es oftmals zu bizarren Auftritten. Eine Zusammenstellung verschiedener Sport-Exoten finden Sie in der Bildstrecke oben.

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