Jeff Saibene: «Viele Angebote hätte ich nicht angenommen»

Aktualisiert

Jeff Saibene«Viele Angebote hätte ich nicht angenommen»

Jeff Saibene ist der Nachfolger von Ciriaco Sforza in Thun. Für den 47-jährigen Luxemburger ist es eine Rückkehr.

von
Peter Berger

Jeff Saibene kehrt als Trainer zum FC Thun zurück. (Video: 20 Minuten)

Jeff Saibene, achteinhalb Jahre nach Ihrem ersten Engagement sind Sie zurück in Thun. Ist es eine Rück- oder sogar eine Heimkehr?

Auf jeden Fall ist es eine Rückkehr. Schön und speziell ist es, weil Thun meine erste Trainerstation war und mir die Chance gegeben hat, im Profi-Fussball Fuss zu fassen.

Ihr Vorgänger Ciriaco Sforza hat sich fast ausschliesslich um das Team gekümmert, halten Sie das anders?

Ich bin einer, der gerne unter die Leute geht. Das ist mir wichtig und wurde auch in St. Gallen geschätzt.

Welche Eindrücke haben Sie nach dem ersten Training von der Mannschaft?

Einen sehr positiven. Die Spieler sind willig, das ist zwar normal, wenn ein neuer Trainer kommt. Aber das Team ist jung und dynamisch.

Welches ist Ihr erstes Ziel?

Wenn man die Tabelle betrachtet, kann es nur darum gehen, so schnell wie möglich vom Ende wegzukommen.

Planen Sie Änderungen im Team?

Das ist noch zu früh. Ich werde zuerst meine Philosophie einbringen. Ich will einen dynamischen Fussball und nicht abwartend spielen lassen.

Eigentlich wollten Sie nach dem Rücktritt Anfang September in St. Gallen eine längere Auszeit. Hat es Überredungskünste gebraucht, um Sie nun nach Thun zu holen?

Überhaupt nicht. Weil es eben gerade Thun war, ging es schnell. Das Umfeld hier behagt mir. Ich glaube nicht, dass ich viele andere Angebote angenommen hätte. Eigentlich plante ich ja eine Auszeit bis Januar. Nun waren es fünf Wochen, auch das war bereits eine lange Zeit. Ich bin jedenfalls bereit für die neue Aufgabe.

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