«Quinten»: Viele gesperrte Strassen im Seeland
Aktualisiert

«Quinten»Viele gesperrte Strassen im Seeland

Die Windböen des Sturmtiefs «Quinten» haben am Morgen den Einsatzkräften im Kanton Bern viel Arbeit beschert. Zahlreiche Bäume stürzten um und blockierten Strassen. Besonders betroffen ist das Amt Büren.

Dort waren am Vormittag mehrere kleinere oder grössere Strassen zur Räumung von Bäumen gesperrt, wie die Kantonspolizei Bern mitteilte. Verkehrsbehinderungen gab es auch auf der Autobahn A6 bei Lyss.

Im Bahnverkehr gab es am Dienstagvormittag einige Betriebsstörungen. Nur eine war allerdings auf Sturmschäden zurückzuführen. Zwischen Langenthal und Solothurn war zwischen 8 Uhr und 10 Uhr die «Bipperlisi»-Linie unterbrochen. Bäume waren in der Nähe von Langenthal auf die Fahrleitung gestürzt. Die Reisenden wurden mit Bussen befördert.

Im Ganzen gingen zwischen 6 Uhr und 10 Uhr bei der Kantonspolizei gegen 100 Meldungen über Sturmschäden ein. Die Mehrheit davon betraf umgestürzte Bäume. Zahlreiche Feuerwehren mussten aufgeboten werden.

Besonders betroffen waren das Gebiet Emmental-Oberaargau sowie das Seeland. Kaum Meldungen kamen aus dem Berner Oberland. Personen sind bisher keine zu Schaden gekommen.

Grössenteils planmässig lief der Betrieb am Flughafen Bern-Belp, wie es auf Anfrage hiess. Am Vormittag sei lediglich ein Flug von München nach Bern annulliert worden. Teilweise seien die Flüge etwas verspätet.

Laut einer Mitteilung von MeteoNews blies der Südwestwind am frühen Morgen bereits stark. Auf dem Chasseral wurden 143 und auf dem Niesen 141 Stundenkilometer gemessen. Im Mittelland um Bern lagen die Windgeschwindigkeiten bei 120 Stundenkilometern.

(sda)

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