Thomas Kretschmann: «Viele Stars sind total selbstbezogen»
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Thomas Kretschmann«Viele Stars sind total selbstbezogen»

Gerade hat er noch mit Angelina Jolie und Morgan Freeman «Wanted» gedreht, doch eigentlich hält der deutsche Hollywood-Export Thomas Kretschmann viele seiner Kollegen für egoistisch und ruhmsüchtig.

«Viele Stars sind total selbstbezogen, und die Karriere geht ihnen über alles», sagte Kretschmann der Zeitschrift «Penthouse». Für ihn dagegen seien seine drei Kinder das Wichtigste. «Wenn bei mir ein Film mal schiefgeht, ärgert mich das, aber Nummer eins in meinem Leben sind meine Kinder», sagte der 45-jährige Hollywood-Star. «Die habe ich fürs Leben. Und dann kommt meine Frau.»

Die Kinder seien auch der Kitt für seine Ehe. «Ich wäre mit meiner Frau sicherlich nicht mehr zusammen, wenn wir nicht die drei Kinder hätten», bekannte Kretschmann. Sie seien der Grund sich immer wieder zusammenzuraufen. «Und dann stellt man schnell fest, dass dadurch die Liebe gewachsen ist.» Seine Frau und er leben seit mehr als zwölf Jahren zusammen. «Das ist in Hollywood die absolute Ausnahme», meinte der Schauspieler. Er selbst reagiere bei Schwierigkeiten immer typisch männlich «so nach dem Motto: Ich bin weg und tschüss. Tür zu!».

Als er mit der Schauspielerei angefangen habe, habe er festgestellt, dass viele Stars ein kaputtes Privatleben haben, erzählte der ehemalige Schwimmprofi. «Ich wollte natürlich keinen Beruf, der das Leben zerstört. Denn Leben ist für mich viel wichtiger als Karriere.» Kretschmann gelang mit dem Film «Der Pianist» in der Rolle eines Wehrmachtsoffiziers der Durchbruch in Hollywood. Im September ist Kretschmann neben Angelina Jolie und Morgan Freeman in dem Actionfilm «Wanted» im Kino zu sehen. (dapd)

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