Der Stürmer-Check: Vieles spricht für Frei/Derdiyok
Aktualisiert

Der Stürmer-CheckVieles spricht für Frei/Derdiyok

Zwei Tore benötigt die Nati morgen gegen Honduras, um sicher in den WM-Achtelfinal zu gelangen. Nur: Wer soll diese Tore schiessen? 20 Minuten macht den Stürmer-Check.

von
Sandro Compagno
Südafrika
Hakan Yakin (l.) als Joker und Eren Derdiyok/Alex Frei (Mitte) von Beginn an: Schiessen sie die Tore?

Hakan Yakin (l.) als Joker und Eren Derdiyok/Alex Frei (Mitte) von Beginn an: Schiessen sie die Tore?

1. Eren Derdiyok: Erlebte gestern eine Schrecksekunde. War gegen Spanien und Chile an allen drei Torgelegenheiten der Schweiz beteiligt. Dass ihn Ottmar Hitzfeld nach seiner starken Leistung beim 1:0 gegen Spanien im zweiten Gruppenspiel gegen Chile (0:1) fast 70 Minuten auf der Bank liess, machte dem Modellathleten zu schaffen. Er respektiere den Entscheid des Trainers: «Aber Herr Hitzfeld hat mir gegenüber nicht begründet, wieso ich nicht spiele.» Chancen auf die Start-Elf: 80 Prozent.

2. Alex Frei: Der Captain bricht sein Schweigen. Frei ist für die heutige Pressekonferenz angekündigt. Das spräche eigentlich dafür, dass er von Beginn weg spielt. Es entspricht den Gepflogenheiten, am Tag vor dem Spiel nicht Hinterbänkler zu den Medien zu schicken, sondern spielendes Personal. Andererseits hat Hitzfeld die Medien hier in Südafrika schon zweimal mit personellen Winkelzügen überrascht. Startchance: 70 Prozent.

3. Blaise Nkufo: Hitzfeld lobte gestern, wie gut Nkufo gegen Chile und Spanien vorne die Bälle gehalten habe. Diese Qualität braucht es gegen Honduras nicht, dafür Réussite vor dem Tor. Doch der 35-Jährige hat seit dem 1. April 2009 in der Nati nicht mehr getroffen. Startchance: 40 Prozent.

4. Hakan Yakin: Der Mann mit dem magischen Pass und der mässigen Fitness. Ginge es nach den Fans, würde Yakin beginnen. Startchance: 9 Prozent.

5. Albert Bunjaku: War an der einzigen Schweizer Chance gegen Chile beteiligt. Trotzdem ist er nur ein Ergänzungsspieler. Startchance: 1 Prozent.

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