Aktualisiert 15.12.2010 16:51

WinterthurVielfältige Programme der Museen

Das Kunstmuseum Winterthur und das Fotomuseum haben für das kommende Jahr attraktive Programme zusammengestellt - unter anderem mit Kunst aus der Nachkriegszeit und Fotografien aus China.

Im Kunstmuseum kann noch bis Ende Februar die grosse Ausstellung zur Wiedereröffnung des Hauses besichtigt werden: «Die Natur der Kunst: Begegnungen mit der Natur vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart». Ebensolange sind die begleitenden Ausstellungen von Georg Aerni und Mario Sala beziehungsweise von Gerhard Richter zu sehen.

Dem italienischen Künstler Fausto Melotti (1901-1986), einem Pionier der Abstraktion, ist eine Ausstellung vom 1. April bis 17. Juli gewidmet. Vom 15. April bis 17. Juli werden Werke von Fabian Marti gezeigt, Träger des Manor-Kunstpreises Kanton Zürich.

Nach den Sommerferien startet am 20. August «Die ersten Jahre - Kunst der Nachkriegszeit» (bis 20. November). Und die Dezember- Ausstellung (4. Dezember bis 8. Januar 2012) zeigt Werke von Winterthurer Kusntschaffenden sowie der Gubler-Schülerin Marta Meier.

Seismograph für aktuelle Themen

Das Fotomuseum plant vom 26. Februar bis 15. Mai eine Retrospektive von Werken des ungarischen Künstlers André Kertész. Anschliessend ist der Chinese Ai Weiwei zu Gast (28. Mai bis 21. August). Er wirkt laut Mitteilung des Fotomuseums als «Seimograph» für aktuelle Themen und gesellschaftliche Probleme in China und in der Welt.

Gleichzeitig wie die Werke von Ai Weiwei in Halle und Galerie zu sehen ist, stellt das Fotomuseum in den Sammlungsräumen Werke von Alexander Rodschenko aus, einem Vertreter der russischen Avantgarde.

Ab Herbst folgt eine Ausstellung von Shirana Shabazi (3. September-13. November 2011). Vom 3. September bis 20. Mai 2012 zu sehen ist «Von Horizonten - Set 8 aus der Sammlung des Fotomuseums Winterthur». (sda)

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