Aktualisiert 20.08.2019 17:49

Therapeutischer Begleiter Vielleicht ist ein Pferd bald dein Sitznachbar

Seit Kurzem dürfen in den USA neben Hunden und Katzen auch Mini-Pferde in der Kabine mitfliegen. Dies, weil sie oft als tierische Begleiter genutzt werden.

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fss
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Das US-Verkehrsministerium verfügt, dass auch Mini-Pferde ins Flugzeug mitkommen können.

Das US-Verkehrsministerium verfügt, dass auch Mini-Pferde ins Flugzeug mitkommen können.

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Die amerikanischen Miniaturpferde sind kleiner als Ponys und dürfen eine maximale Widerristhöhe von 86 Zentimeter erreichen. Trotz ihrer Grösse wiegen sie schnell einmal 70 Kilogramm.

Die amerikanischen Miniaturpferde sind kleiner als Ponys und dürfen eine maximale Widerristhöhe von 86 Zentimeter erreichen. Trotz ihrer Grösse wiegen sie schnell einmal 70 Kilogramm.

AP/Rothermel
Früher wurden die Tiere von Adligen gezüchtet und als Haustiere gehalten.

Früher wurden die Tiere von Adligen gezüchtet und als Haustiere gehalten.

Heathcliff O'malley/daily Telegr

Im Vergleich zur Schweiz ist in den USA alles ein bisschen grösser. Die Burger, die Autobahnen, die Supermärkte – und seit Kurzem auch die Tiere, die in Flugzeugen mitgeführt werden dürfen.

Wie die «New York Times» berichtet, verfügte das US-Verkehrsministerium vor kurzem, dass neu offiziell drei Tierarten auf Flügen in der Kabine mitgenommen werden dürfen. Neben Hunden und Katzen nun auch Pferde – genauer gesagt Miniaturpferde. Zurzeit kursiert in den sozialen Medien ein Bild aus dem Jahr 2004, dass ein solches Pferd in einer Flugkabine zeigt.

Tiere gelten als therapeutischer Begleiter

Die amerikanischen Miniaturpferde sind kleiner als Ponys und dürfen eine maximale Widerristhöhe von 86 Zentimetern erreichen. Trotz ihrer Grösse wiegen sie schnell einmal 70 Kilogramm. Früher wurden die Tiere von Adligen gezüchtet und als Haustiere gehalten.

Mittlerweile gelten sie jedoch als Begleittiere für Menschen, die Unterstützung brauchen und fungieren als therapeutischer Begleiter. Dies ist auch der Grund für die Anpassung des Verkehrsministeriums.

Daniel die Ente und Pfau Dexter

In den USA ist die Anzahl von Assistenztieren in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Die Flugzulassung erhalten die Tiere allerdings nur, wenn ein ärztliches Attest vorhanden ist. So versuchten schon diverse Personen, ihre Tiere als Begleiter anzugeben. Ob Schweine, Schlangen oder auch Enten.

Im Jahr 2016 ging die Reise einer Ente in den Sozialen Medien durch die Decke. «Daniel the Duck» begleitete sein Frauchen Carla Fitzgerald. Die Ente sorgt stets dafür, dass sich Carla Fitzgerald bei einer Panikattacke beruhigt. Er merkt, wenn sie kurz vor einer Panikattacke steht und klettert ihr auf die Brust.

Immerhin, nicht jedes Tier schafft es ins Flugzeug. Im vergangenen Jahr versuchte eine New Yorkerin, mit ihrem drei Meter langen Pfau zu reisen. Die Airline untersagte jedoch das Vorhaben. Pfau Dexter durfte nicht mitfliegen, obwohl die Besitzerin extra einen Sitzplatz gebucht hatte. Allerdings war das Tier auch kein emotionales Unterstützungstier, sondern ein kurioses Haustier.

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