Aktualisiert 28.02.2012 09:17

«The Dark­ness 2»

Vier Arme für einen Overkill

Ballermänner mit Erfahrung im Ego-Shooting wissen, wie cool Double Wielding ist: Der Held nimmt in jede Faust eine Kanone und durchsiebt blindwütig seine Feinde.

von
Jan Graber

Noch cooler allerdings ist quasi das Quadrupel Wielding – vier Arme und jeder trägt den Tod mit sich. Ein Traum? Nicht für Jackie Estacado, Mafiaboss und Held im Egoshooter «The Dark­ness 2»: Neben dem linken und rechten Arm ragen nämlich zwei zusätzliche Dämonen aus seinen Schultern, mit denen er Feinde aufschlitzen, zerreissen, ihre Herzen fressen und mehr unappetitliche Dinge anstellen kann.

Was sich wie der sichere Overkill anhört, ist Jackies Albtraum: Die Dämonen kommen nämlich aus der Finsternis, und statt dass er diese im Griff hat, beherrscht sie sein Leben – und zerstört es Stück für Stück. Bis es aber so weit ist, zerstückelt, zerfetzt, zweiteilt und durchlöchert der Spieler in der Haut von Estacado seine Gegner, sodass es eine höllische Freude ist. Je kunstvoller er sie ins Nirvana spediert, umso mehr Essenz erhält er, um neue mörderische Techniken zu lernen.

Von einer ziemlich schrottigen Story abgesehen, bietet «The Darkness 2» witzige und erstklassig gesprochene Dialoge, eine brillante Grafik und teuflisch viel Spielspass dank blutrünstiger und adrenalintreibender Action.

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