27.12.2016 05:59

KriminalgerichtVier Jahre Haft für notorischen Kriminellen

Wegen diverser Delikte ist ein Mann vom Kriminalgericht verurteilt worden. Der Mann ist geständig und sitzt bereits im Strafvollzug.

von
sda/gwa
1 / 2
Versuchter Raub, Diebstahl, Hehlerei, unerlaubter Waffenbesitz und weitere Delikte hat ein heute 29-Jähriger begangen: Schwerstes Delikt des Mannes ist ein Überfall auf einen Tankstellenshop in Luzern.

Versuchter Raub, Diebstahl, Hehlerei, unerlaubter Waffenbesitz und weitere Delikte hat ein heute 29-Jähriger begangen: Schwerstes Delikt des Mannes ist ein Überfall auf einen Tankstellenshop in Luzern.

Screenshot Google Street View
Dafür hat das Kriminalgericht den Mann zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Beschuldigte sitzt seine Strafe bereits im vorgezogenen Strafvollzug ab.

Dafür hat das Kriminalgericht den Mann zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Beschuldigte sitzt seine Strafe bereits im vorgezogenen Strafvollzug ab.

20 Minuten

Versuchter Raub, Diebstahl, Hehlerei, Raufhandel, unerlaubter Waffenbesitz, Drogendelikte und Autofahren trotz Fahrausweisentzug: Dafür hat das Kriminalgericht einen Mann (29) zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt.

Der Beschuldigte, der im vorgezogenen Strafvollzug seine Strafe bereits absitzt, hat die ihm zur Last gelegten Taten zugegeben und die Strafe akzeptiert. Der Prozess konnte deswegen im abgekürzten Verfahren abgewickelt werden.

Verkäuferinnen mit Schuhbändeln gefesselt

Schwerstes Delikt des Mannes aus dem Kosovo ist ein Überfall auf einen Tankstellenshop, den er mit zwei Kollegen 2014 begangen hat. Die Verkäuferinnen wurden mit einer echt aussehenden Waffe bedroht und mit Schuhbändeln gefesselt. «Dabei zielte er mit der Waffe aus ca. 1 bis 2 Meter Entfernung auf die Köpfe und Oberkörper der beiden Verkäuferinnen», heisst es im gestern veröffentlichten Urteil. Da sie den Tresor nicht öffnen konnten, zogen die Täter ohne Beute ab. Es blieb damit beim versuchten Raub.

Der Beschuldigte erhielt nach dem Raubversuch die Schreckschusspistole mit Munition von einem Mittäter. Er verkaufte sie weiter. Damit verstiess er mehrfach gegen das Waffengesetz.

«Erhebliches Mass an krimineller Energie»

2014 und 2015 brach der Beschuldigte in eine Computerhandlung und einen Laden ein und entwendete Smartphones im Wert von über 40'000 Franken und Zigaretten im Wert von über 4000 Franken. Für einen am Überfall auf den Tankstellenshop beteiligten Kollegen bewahrte er zudem 2014 Hehlerware aus einem Einbruch auf.

Er half im selben Jahr in kleinem Ausmass bei Drogenhandel und fuhr unter Drogeneinfluss und trotz entzogenen Führerausweis Auto. Als Türsteher eines Clubs war er ferner in einen Raufhandel verwickelt.

In dem am Montag veröffentlichten Urteil wird dem Kriminellen ein «erhebliches Mass an krimineller Energie» zugeschrieben. Die Unwilligkeit, Gesetze zu respektieren, zeugten von einer egoistischen Gesinnung. Zudem sei der Täter mehrfach und teils einschlägig vorbestraft.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.