Jackson-Prozess : Vier Jahre Haft und 100 Millionen Schadensersatz
Aktualisiert

Jackson-Prozess Vier Jahre Haft und 100 Millionen Schadensersatz

Für Dr. Conrad Murray wird es eng: Nachdem der ehemalige Jackson-Leibarzt vergangene Woche schuldig gesprochen wurde, fordert der Staatsanwalt nun vier Jahre Haft - und eine satte Abfindung.

von
sim

Die Staatsanwaltschaft hat für den wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochenen Leibarzt des verstorbenen Sängers Michael Jackson vier Jahre Haft gefordert. Ein Anwalt von Murray verlangte hingegen eine Bewährungsstrafe.

Der Anwalt erklärte vor Gericht in Los Angeles, Murray befinde sich in einem Gefängnis der Selbstbestrafung, weshalb eine Bewährungsstrafe ausreichend sei.

100 Millionen Dollar Entschädigung

Doch damit nicht genug: Wie das Newsportal TMZ.com schreibt, erwarte den Promiarzt neben einer Gefängnisstrafe auch eine Entschädigungszahlung.

Die Kinder des verstorbenen King of Pop, Prince, Paris und Blanket, gelten vor dem Gesetz als Opfer und haben ein Recht auf Entschädigung. Es heisst, man schätze den Ertrag der geplanten «This Is It»-Tour auf rund 100 Millionen Dollar. Am 29. November wird bei einem weiteren Gerichtstermin das Strafmass für die Tat verkündet.

Murray war am 7. November schuldig gesprochen worden, Jackson eine tödliche Überdosis des Betäubungsmittels Propofol verabreicht zu haben. Seitdem sitzt er im Gefängnis.

(sim/sda)

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