Aktualisiert 23.01.2008 19:49

Vier-Mann-System bei A-WM in Kanada

Brent Reiber
und Danny Kurmann
dürfen als Heads die
Schweiz an der A-WM
in Kanada vertreten.

Der Internationale Eishockey-Verband (IIHF) hat definitiv entschieden, bei der ersten A-WM in Kanada je zwei Heads und Linesmen einzusetzen. Danny Kurmann, mit acht Teilnahmen an grossen Turnieren der erfahrenste der 16 Heads in Halifax und Quebec City, befürwortet diese Regelung. «Eishockey auf höchstem Niveau wird immer intensiver. Ein Spiel exakt zu leiten, ist für bloss einen Spielleiter nahezu unmöglich geworden.» Das System mit vier wachsamen Augenpaaren habe sich bewährt. Das habe er selbst an der U20-WM in Tschechien erlebt, eklärte Kurmann am Sitz des IIHF in Zürich.

Der Freiburger Verbandsboss René Fasel und seine Crew informierten zudem über die neue Champions Hockey League, die ab der kommenden Saison gestartet wird. Zwei Teams aus Russland, Tschechien, Finnland und Schweden sowie der Meister aus der Slowakei, Deutschland und der Schweiz sind bereits qualifiziert. Bis am 31. Januar wird eruiert, wie der zwölfte Vertreter ermittelt werden soll. Zahnarzt Fasel sprach diesbezüglich von einer «Zangengeburt». Europacup-Sieger Magnitogorsk trifft im September beim neuen Victoria Cup auf einen NHL-Klub. Am All-Star-Weekend in Atlanta wird bekannt, um welches Team es sich handelt. Der europäische Austragungsort dieses Duells steht noch nicht fest.

fal

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