Vier Mexikanerinnen in der St. Galler Jugendherberge
Aktualisiert

Vier Mexikanerinnen in der St. Galler Jugendherberge

Vier junge Mexikanerinnen reisen während sechs Wochen quer durch Europa. Zwei Tage davon verbringen sie in St. Gallen.

von
Dominik Dörig

Lilia Ugalde (22), Mariel Dominguez (22), Felina Burgos (21) und Diana Lomeli (22) aus Mérida in Mexiko sind mit dem Zug unterwegs durch Europa. Seit Mitte Juni haben sie bereits London, Brüssel, Amsterdam, Berlin, Prag, Budapest, Wien und Zürich besucht. Jetzt sind sie für zwei Tage auch in St. Gallen. Sie schauten sich die Klosterkirche samt Altstadt an. «Die Stadt ist ruhig und relaxt, die Schweizer sind entgegen ihrem Ruf freundlich und zuvorkommend», so Lilia. Leider sei die Schweiz aber auch das teuerste Land bisher. Dafür finden die Mexikanerinnen die Jugendherberge in St. Gallen Spitzenklasse. Sie sei sehr sauber, der Blick über die Stadt atemberaubend. «Wir haben hier Kleider gewaschen und wieder Energie getankt für den Rest der Reise», erklärt Lilia. Sie empfiehlt zu reisen, solange man jung ist. «Es ist streng, von Land zu Land zu reisen mit dem schweren Gepäck. Die langen Fussmärsche durch Städte und die kurzen Nächte in den Jugis machen müde.»

Die vier Kolleginnen haben seit ihrem Schulabschluss von dieser Reise geträumt, jetzt ist sie Wirklichkeit geworden. Weiter gehts nun nach Paris und dann nach Barcelona.

Geschichten aus der Jugi

www.youthhostel.ch/st.gallen

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