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RudernVier Schweizer Boote im Final

Die Schweizer Ruderer überzeugen am Weltcup-Auftakt in Bled (Sln): Gleich vier der sechs gestarteten Boote - so viele wie seit langer Zeit nicht mehr - qualifizierten sich für die A-Finals.

André Vonarburg und Florian Stofer zogen im Doppelzweier nach ihrem Vorlauf-Sieg mit Platz 2 souverän erstmals in den Final ein. Weiter kämpfen bei den Männern der Leichtgweichts-Vierer mit Mario Gyr, Simon Niepmann, Lucas Tramèr und Simon Schürch um den Sieg. Es ist das erste Mal überhaupt, dass ein Schweizer Boot in dieser Klasse in einem Weltcup-Final vertreten ist.

Bei den Frauen ist nebst dem Doppelvierer, der sich in der Besetzung Martina Ernst, Katja Hauser, Nora Fiechter und Regina Naunheim bereits am Freitag für den Final qualifiziert hatte, Eliane Walser im Leichtgewichts-Skiff in der finalen Entscheidung noch dabei.

Pamlea Weisshaupt und Olivia Wyss im Leichtgewichts-Doppelzweier sowie Raphaël Jeanneret im Leichtgewichts-Skiff schieden dagegen im Halbfinal aus und bestreiten den B-Final. Skiffier Fabrizio Güttinger, der das sieben Boote umfassende Schweizer Team hätte komplettieren sollen, konnte wegen einer kurzfristigen Erkrankung nicht an den Start gehen.

Vonarburg/Stofer hätten nach dem Vorlauf beinahe auch den Halbfinal gewonnen, wenn Vonarburg rund 100 Meter vor dem Ziel nicht beinahe das Ruder verloren hätte. So setzten sich die Briten Matthew Wells/Marcus Bateman einen Zehntel vor den Schweizern durch. Im Final von heute (Sonntag) treffen Vonarburg/Stofer auch auf die Europameister von 2009, Allar Raja/Kaspar Taimsoo (Est), und die Nationen übergreifene Crew mit Olympiasieger Olaf Tufte (No) und dem slowenischen Lokalmatador Iztok Cop.

(si)

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