Vier Tote bei Unfällen auf Schweizer Strassen
Aktualisiert

Vier Tote bei Unfällen auf Schweizer Strassen

In Reussbühl (LU) starben zwei junge Männer bei einem Raserunfall. Im Tessin und im Aargau starben zwei Mofafahrende.

Vergleichsweise glimpflich ging eine Massenkarambolage auf der A1 im Thurgau aus.

In Reussbühl starben am frühen Freitagmorgen zwei 20- und 23-jährige Schweizer, als sie bei einem Selbstunfall aus ihrem Auto geschleudert wurden. Laut Luzerner Kantonspolizei waren sie zu schnell unterwegs, prallten in einen Metallmasten und wurden auf das sieben Meter tiefer liegende Bahntrasse katapultiert. Ein dritter Mitfahrer, ein ebenfalls 23-jähriger Schweizer, liegt im Koma. Er wurde schwer verletzt aus dem Autowrack geborgen und ins Spital gebracht. Einer der beiden Toten sass laut Polizei am Steuer. Durch den Unfall wurde auch der Zugverkehr zwischen Luzern und Olten stark beeinträchtigt.

In Cugnasco im Locarnese verunglückte am frühen Freitagnachmittag ein 61-jähriger Mofalenker tödlich. Er fuhr aus unbekannten Gründen auf ein vor ihm fahrendes Auto auf und wurde anschliessend von einem entgegenkommenden Wagen erfasst. Der aus der Deutschschweiz stammende Mann erlag seinen Verletzungen noch auf der Unglücksstelle.

Bereits sm (gestrigen) Donnerstagabend wurde bei Othmarsingen eine 66-jährige Mofalenkerin von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Nach Angaben der Aargauer Kantonspolizei war die Frau von einem Feldweg her in die Hauptstrasse eingebogen und direkt vor das Auto gefahren. Sie starb noch auf der Unfallstelle.

Ebenfalls am Donnerstagabend kam es auf der Autobahn A1 bei Matzingen im Kanton Thurgau zu einer Massenkarambolage. Auf einer Strecke von rund 300 Metern blieben sechs Fahrzeuge zum Teil schwer beschädigt stehen. Ein junger Mann erlitt laut Polizei mittelschwere Verletzungen. Fünf weitere Autoinsassen kamen leicht verletzt davon. Die Autobahn war während mehreren Stunden in Richtung Zürich gesperrt. (dapd)

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