Polizei informiert: Viktor B. wurde nicht erschossen

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Polizei informiertViktor B. wurde nicht erschossen

Der Amokläufer von Menznau ist durch Suizid oder einen Unfall ums Leben gekommen. Die Gerüchte, dass der Täter erschossen wurde, scheinen sich nicht zu bestätigen. 20 Minuten berichtet live von der Medienkonferenz.

von
ann

Lüften heute Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft den letzten Schleier der Ungewissheit, der noch über dem Amoklauf in Menznau liegt? Sie hat auf 14 Uhr eine Medienkonferenz angekündigt. Die polizeilichen Ermittlungen seien vorangeschritten und die Staatsanwaltschaft Sursee wolle über den aktuellen Stand informieren, heisst es in der Ankündigung.

Offiziell hat die Polizei bisher nur Folgendes bekannt gegeben: Am Mittwoch, 27. Februar schoss ein Angestellter der Firma Kronospan auf mehrere Personen. Schussabgaben fanden im Bereich einer Werkstatt, eines Korridors und in der Kantine statt. Insgesamt kamen vier Personen ums Leben, sechs Personen wurden verletzt: Drei starben noch auf dem Gelände der Kronospan, darunter auch der Täter, eine weitere Person erlag einen Tag nach dem Amoklauf im Spital ihren Verletzungen. Zwei Personen befinden sich immer noch in kritischem Zustand. Der Täter verstarb an einer Schussverletzung.

Gedenkfeier für die Opfer von Menznau

Hinrichtung oder Versehen?

Die brennendste Frage dreht sich um den Amokläufer Viktor B. Laut Gerüchten wurde er von seinen Kollegen in der Kantine überwältigt und danach erschossen. Die einen sagen, er sei regelrecht hingerichtet worden. Andere reden von einer Schussabgabe in der Hektik. Die Polizei ist Fragen rund um das Ableben von Viktor B. bisher immer ausgewichen und hat auf die laufenden Ermittlungen verwiesen.

Drei Tote nach Amoklauf in Menznau

Unklar ist aber auch, wie sich der ganze Amoklauf abgespielt hat, wo zuerst geschossen wurde und wie viele Schüsse abgegeben wurden.

Verfolgen Sie auf 20 Minuten Online ab 14 Uhr live, was Polizei und Staatsanwaltschaft bekannt geben.

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