Aktualisiert 11.03.2014 11:23

LenzerheideViletta und Janka überzeugen im Training

Im Abfahrtstraining beim Weltcup-Finale in der Lenzerheide fährt Adrien Théaux am schnellsten. Hinter ihm klassieren sich mit Sandro Viletta und Carlo Janka zwei Schweizer.

von
fbu

Sandro Viletta und Carlo Janka zeigen sich im einzigen Abfahrtstraining beim Weltcup-Finale in der Lenzerheide von ihrer besten Seite. Einzig Adrien Théaux ist minim schneller als die zwei Bündner.

Der Franzose, der in diesem Winter in der Abfahrt einzig Ende November in Lake Louise (Ka) auf dem Podest stand, stellte auf der Piste Silvano Beltrametti die Bestzeit auf. Théaux war um einen Hundertstel schneller als Sandro Viletta. Der Engadiner, der nicht in den Top 25 der Disziplinenwertung figuriert, darf beim Weltcup-Finale nur dank seines Olympiasiegs mittun. Weil er in Sotschi Gold in der Super-Kombination holte, konnte Viletta wählen, ob er in der Lenzerheide in der Abfahrt oder im Slalom an den Start gehen möchte.

Training auf verkürzter Strecke

Carlo Janka verlor nur drei Hundertstel mehr auf Théaux und deutete damit an, dass man ihn im Rennen am Mittwoch (Start 9.30 Uhr) auf der Rechnung haben muss. Die Abstände an der Spitze waren generell sehr knapp. Mit dem Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer (Ö), dem Italiener Peter Fill sowie dem Österreicher Georg Streitberger büssten drei weitere Fahrer weniger als zwei Zehntel auf die Bestzeit ein. Patrick Küng, der stärkste Schweizer Abfahrer in dieser Saison, verlor als Siebter ebenfalls nur 0,71 Sekunden.

Die Aussagekraft des Trainings am Dienstag war insofern beschränkt, als dass einige Fahrer die zwar kurze, aber dennoch sehr anspruchsvolle Strecke mit Torfehler absolvierten. Bode Miller stürzte gar im unteren Streckenteil. Doch der Amerikaner stand wieder auf und fuhr selber ins Ziel.

(fbu/si)

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