Kinostarts Oktober 2022: Viola Davis will mit «The Woman King» Frauen bestärken

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Kinostarts Oktober 2022Viola Davis will mit «The Woman King» Frauen bestärken

Im historischen Actionfilm spielt sie die Hauptrolle, ausserdem gibts eine Mona Lisa mit übernatürlichen Kräften – das und mehr startet diese Woche im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «The Woman King».

Sony

Darum gehts

«The Woman King»

«Dieses Narrativ, dass Frauen keine Kriegerinnen oder Kämpferinnen sein können oder keinen Mut haben, macht keinen Sinn», sagt Gina Prince-Bythewood zu «The Cut».

In ihrem neuen Actionstreifen liefert die Regisseurin den Beweis und der Plot basiert lose auf historischen Begebenheiten.

Darum gehts

«The Woman King» spielt 1823 im westafrikanischen Königreich Dahomey (heute Benin). Der König Ghezo (John Boyega) wird von einer Armee namens Agojie beschützt, die rein aus Frauen besteht.

Angeführt wird die Truppe von der Generalin Nanisca (Viola Davis). Sie wollen sich nicht weiter vom Imperium der Oyo unterdrücken lassen und kämpfen gegen Sklaventreiber – Nanisca bereitet ihre Kämpferinnen auf den Krieg vor.​​

Das sagt Viola Davis

«Das Publikum muss mehr Kriegerinnen sehen», erklärte Viola Davis bei der Weltpremiere in Toronto. «Ich hoffe, dass Frauen den Kampfgeist des Films verinnerlichen und lernen, dass sie die Macht haben, das Narrativ zu ändern.» 

Prince-Bythewood war es wichtig, die Frauen nicht nur als eindimensionale, knallharte Killerinnen darzustellen: «Wir wollen ihre Menschlichkeit zeigen, die Fülle ihres Lebens, den Fakt, dass ihre Verletzlichkeit eine Stärke ist, zusätzlich zu der Tatsache, dass sie töten», so Prince-Bythewood bei «The Cut». «Die Geschichte handelt auch von Schwesternschaft», sagt Davis zur «Washington Post».

Was schaust du dir im Kino an?

«Mona Lisa and the Blood Moon»

Eine Blutmondnacht befreit Mona Lisa Lee (Jeon Jong-seo). Zehn Jahre hat sie in der Psychiatrie verbracht, einen Grossteil davon in einer Zwangsjacke. In dieser Nacht nutzt sie ihre mysteriöse Gabe: Sie kann die Handlungen anderer Menschen steuern und so gelingt es ihr, auszubrechen. 

In der Stadt trifft Mona Lisa auf Bonnie Belle (Kate Hudson). Sie ist alleinerziehend, verdient ihr Geld an der Polestange und erkennt Mona Lisas Gabe direkt als geldbringende Superkraft. Die beiden gehen gemeinsam auf Raubzüge – bis der Cop Harold (Craig Robinson) auf sie aufmerksam wird.

New Orleans ist zentral

Die Farben des Films sind getränkt in Neonlichter, für Regisseurin Ana Lily Amirpour war klar, dass die Geschichte in New Orleans spielen muss: «Es ist ein verrückter, bunter, elektrischer Ort», sagt sie zu «Coming Soon».

«Als ich dort war, hat es einfach Klick gemacht. Es ist dieses Ursprüngliche – ein bisschen wie ein Werwolf, aber kein haariger – das in dieser Frau zum Leben erwacht. Sie ist wie ein haarloser Werwolf.»

Der Trailer zu «Mona Lisa and the Blood Moon».

Praesens

«Lieber Kurt»

Kurt (Til Schweiger) und seine Ex-Frau Jana (Jasmin Gerat) teilen sich das Sorgerecht für ihren Sohn, den kleinen Kurt (Levi Wolter). Mit seiner neuen Freundin Lena (Franziska Machens) zieht der Vater Kurt raus aus der Stadt, um näher bei seinem Sohn zu sein.

Die vier müssen sich mit der neuen Situation als Patchworkfamilie erst arrangieren – bis sich alles verändert: Der kleine Kurt kommt bei einem Unfall ums Leben.

Der Trailer zu «Lieber Kurt».

Praesens

«Fire of Love»

Die Chemikerin und Physikerin Katia und der Geologe Maurice Krafft teilen die Liebe für Vulkane. Im Dokfilm «Fire of Love» beleuchtet die Filmemacherin Sara Dosa das französische Paar.

Auf Reisen nehmen die beiden bis zu ihrem Tod 1991 Vulkane auf und halten ihre Leidenschaft in Bildern und 16mm-Film fest. Die Doku wird von der amerikanischen Künstlerin Miranda July als Erzählerin kommentiert.

Der Trailer zu «Fire of Love».

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