9 Mio. Views: Erst viral, jetzt auf Shirts - OASG-Nager hat eigenen Fan-Shop

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9 Mio. ViewsErst viral, jetzt auf Shirts - OASG-Nager hat eigenen Fan-Shop

Er war der heimliche Star am Openair St. Gallen: Nun hat der Entdecker der kleinen Wühlmaus einen Shop unter anderem mit Shirts, Käppis & Co errichtet. Einnahmen sollen zum Teil auch gespendet werden. 

von
Katja Fässler

Zog alle Blicke auf sich: Das kleine Nagetier, das während des Milky-Chance-Konzerts aus einem Erdloch guckte. 

Darum gehts

Das Video des Nagetiers, das inmitten eines Konzerts am Openair St. Gallen auftauchte, ging viral.  Dies brachte den Urheber des Videos, Daniele Gugliotta, auf eine Idee. «Als das Video sieben Millionen Views auf Tiktok erreichte, bekam ich von meinem Freund ein T-Shirt geschenkt», so Gugliotta gegenüber 20 Minuten. Darauf steht über einem Bild des Nagers: «I made him a millionaire» (Ich machte ihn zum Millionär). Mittlerweile hat das Video bereits über neun Millionen Views. 

Dank seinem Video kam er zu Millionen von Views: Daniele Gugliotta.

Dank seinem Video kam er zu Millionen von Views: Daniele Gugliotta.

Privat

«Ich dachte, wieso nicht T-Shirts für alle, die das Tierchen toll finden, drucken lassen?», so der 28-Jährige. Ausserdem gibt es im Shop Caps, Turnbeutel und Hoodies zu kaufen. Zum Bild des Fellknäuels sind dabei auch einige Kommentare von Tiktok aufgedruckt. Ins Auge sticht der Schriftzug «I am not a mole» («Ich bin kein Maulwurf»). Tatsächlich ging das Video mit der Bezeichnung «Mole» viral. Mittlerweile ist klar, dass es sich nicht um einen Maulwurf, sondern höchstwahrscheinlich um eine Wühlmaus handelt, wie der Walter Zoo auf Anfrage von 20 Minuten schrieb.

«Der Kleine ist als Maulwurf berühmt geworden, darum nutzten wir das spasseshalber als Slogan», so Gugliotta weiter.  Das grosse Geschäft mit dem Mole-Merch bleibt aber noch aus: Zehn Stück wurden bislang verkauft. «Ich bin aber zuversichtlich, dass da noch etwas geht, viele Freunde und Bekannte haben bereits Interesse an den Produkten im Shop geäussert.»

Spenden an «Vier Pfoten»

Doch um den Profit soll es ohnehin nicht primär gehen. Vielmehr werde ein Teil der Einnahmen an die Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» gespendet. «Das Openair hat Spass gemacht, es ist aber auch klar, dass die Umwelt und eben auch die Tiere oft darunter leiden müssen.» So kommentierten unter dem Video einige User und Userinnen, wie gestresst das Tier in dem Lärm und Gestampfe der Festivalgäste gewesen sein musste. Das hat den im Kanton Aargau lebenden Urheber des Videos nachdenklich gestimmt. 

Trotzdem bleibt ihm das Openair St. Gallen, gerade auch wegen seines viralen Hits, in bester Erinnerung. «Ich denke, ich bin nächstes Jahr wieder dabei,  wer weiss, was ich dann so alles entdecke», fügt Gugliotta augenzwinkernd hinzu.  

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel.  079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00


Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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