Grippe: Virenschleudern bei der Arbeit
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GrippeVirenschleudern bei der Arbeit

Überall wird geschnieft, gehustet und geniest: Statt sich daheim zu erholen, steckt so mancher seine Arbeitskollegen mit Grippe- oder Erkältungsviren an. Wie halten Sie es mit der eigenen Gesundheit beziehungsweise mit derjenigen Ihrer Mitmenschen?

von
Runa Reinecke

Teilen fällt den meisten von uns nicht schwer - schon gar nicht, wenn es um die Weitergabe unangenehmer bis gefährlicher Viren geht: Im Tram wird man ungeniert vom schniefenden Sitznachbarn angeniest oder im Büro über die vom Arbeitskollegen an der Türklinke hinterlassenen Viren angesteckt. Dabei könnte man das Infektionsrisiko mit der richtigen Verhaltensweise minimieren: Massnahmen wie häufiges Händewaschen, Türklinken nur mit einem Tüchlein anfassen (besonders bei Magen-Darm-Viren) und einen Sicherheitsabstand von bereits infizierten Mitmenschen halten, mögen auf andere befremdlich wirken, helfen allerdings in manchen Fällen, die kommenden Tage nicht krank im Bett verbringen zu müssen.

Ist der Virenkelch dennoch nicht an Ihnen vorübergegangen, dann denken Sie an die eigene und die Gesundheit anderer: Suchen Sie Ihren Arzt auf! Anhand der vom Mediziner gestellten Diagnose kann geklärt werden, ob beziehungsweise wie lange Sie Ihrem Arbeitsplatz fern bleiben sollten, damit Sie sich nicht gesundheitlich gefährden. Um Ihr direktes Umfeld vor einer Infektion zu schützen, sollten Sie achtsam sein: Eine Grippe ist noch rund eine Woche nach Auftreten der ersten Symptome ansteckend.

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Wie halten Sie es bei einer schweren Erkältung oder gar einer Grippe? Als Virenschleuder ins Büro oder zuhause gründlich auskurieren? Nehmen Sie jetzt an unserer Umfrage teil!

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