5K-Cyberbrille: Virtuell ballern mit dem Schrotflinten-Controller

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5K-CyberbrilleVirtuell ballern mit dem Schrotflinten-Controller

Konkurrenz für Oculus Rift: Mit der Cyberbrille StarVR soll man hochauflösend in die virtuelle Realität abtauchen. Dazu gibts ein Shotgun-Controller.

von
tob
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Kurz vor dem Start der Game-Messe E3 präsentierte Hersteller Starbreeze seine Virtual-Reality-Brille StarVR. Die erste Demo zeigt ein Spiel, dessen Protagonist im Rollstuhl sitzt. Mit einer Art Shotgun-Controller muss man dabei seine Gegner beseitigen.

Kurz vor dem Start der Game-Messe E3 präsentierte Hersteller Starbreeze seine Virtual-Reality-Brille StarVR. Die erste Demo zeigt ein Spiel, dessen Protagonist im Rollstuhl sitzt. Mit einer Art Shotgun-Controller muss man dabei seine Gegner beseitigen.

Das spezielle an der StarVR-Brille: Sie hat ein Sichtfeld von 210 Grad - deutlich mehr als bei der Konkurrenz. Die Oculus Rift (Entwicklerversion) besitzt ein Sichtfeld von 100 Grad.

Das spezielle an der StarVR-Brille: Sie hat ein Sichtfeld von 210 Grad - deutlich mehr als bei der Konkurrenz. Die Oculus Rift (Entwicklerversion) besitzt ein Sichtfeld von 100 Grad.

Dank dem erweiterten Sichtfeld und einer 5K-Auflösung soll ein besonders immersives Gefühl beim Zocken aufkommen, verspricht der Hersteller.

Dank dem erweiterten Sichtfeld und einer 5K-Auflösung soll ein besonders immersives Gefühl beim Zocken aufkommen, verspricht der Hersteller.

Die Gameindustrie drängt in die virtuelle Realität. Auch Schweizer Entwickler sind im Cyber-Fieber. Ab Anfang 2016 soll die VR-Brille Oculus Rift verkauft werden. In den Startlöchern steht auch die Brille von HTC. Mit der StarVR hat nun die nächste Firma ihre Cyberbrille angekündigt.

Mit den technischen Daten heben sich die Macher Starbreeze von der Konkurrenz ab. So hat die StarVR-Brille etwa eine Auflösung von 5120 x 1200 Pixeln (5K). Sowohl die Brille von HTC als auch die Oculus Rift kommen nur auf 2160 x 1200 Pixel. «Was die Brille zudem einzigartig macht, ist das grosse Sichtfeld von 210 Grad», sagt Tyler Sparks vom Entwickler Starbreeze. Auch hier zum Vergleich: Die Entwicklerversion der Rift kommt auf ein Sichtfeld von 100 Grad. Beim Zocken mit der StarVR soll so das erste «wirklich immersive Spielerlebnis» möglich werden, versprechen die Entwickler.

Schrotflinten-Controller

Entwickelt wurde StarVR von der französischen Firma InfinitEye, die Mitte Juni von der schwedischen Firma Starbreeze gekauft wurde. Kurz vor der Gamemesse E3 zeigte Starbreeze, wie die virtuelle Realität aussehen soll. Für die erste Demo wurde die Cyberbrille mit einer Art Schrotflinten-Attrappe gepaart, mit der man virtuell herumballern kann. Eine erste Demo umfasste einen Shooter, bei dem der Protagonist in einem Rollstuhl sitzt (siehe Bildstrecke).

Zum Preis und dem Veröffentlichungstermin machte Starbreeze keine Angaben. Sicher ist jedoch, dass das erste Spiel, das die Cyberbrille unterstützt, der Zombie-Shooter «The Walking Dead» sein wird. Das Spiel wird von Overkill entwickelt, einem Studio, das ebenfalls zu Starbreeze gehört. Ob das Game dann auch den Shotgun-Controller beinhalten wird, ist nicht bekannt.

Hersteller Starbreeze zeigt seine Cyberbrille StarVR. (Video: Youtube/Starbreeze)

Das Neuste von der E3:

Noch neuere Games und alles Wissenswerte über die wichtigste Gamemesse E3 zeigt Game-Experte Ill-FiL ab Dienstag täglich in seinem Messe-Vlog «Fils Fram3 Rate».

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