Virtueller Sex mit Kindern: Zwei SL-User identifiziert
Aktualisiert

Virtueller Sex mit Kindern: Zwei SL-User identifiziert

Nach einem deutschen TV-Bericht hat «Second Life»-Betreiber Linden Lab zwei User identifiziert, die virtuellen Kindsmissbrauch betrieben haben. Die beiden wurden von SL ausgeschlossen.

Am Montag berichtete das deutsche TV-Magazin «Report Mainz», dass ein Bewohner der Online-Welt «Second Life» (SL) aus Deutschland mit kinderpornografischem Material gehandelt habe. Zudem präsentierte das Magazin Aufnahmen, auf denen zu sehen ist, wie in SL virtuell Kinder missbraucht werden (20 Minuten berichtete).

Gezeigt wurde unter anderem, wie ein männlicher Avatar – also eine SL-Spielfigur – mit einem als kleines Mädchen gestalteten Avatar sexuelle Handlungen vornahm. Jetzt hat das Betreiber-Unternehmen Linden Lab bekannt gegeben, man habe die beiden User hinter den Avataren identifiziert. Es handle sich um einen 54-jährigen Mann und eine 27-jährige Frau. Die beiden wurden gemäss Linden Lab unverzüglich aus SL ausgeschlossen.

Linden Lab erklärt ausserdem, man habe wegen den kinderpornografischen Bildern, die in SL gehandelt wurden, Kontakt mit den deutschen Behörden aufgenommen.

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