Primarschule in Oberwil BL: Virusmutation nach Massentest in 15 Fällen nachgewiesen
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Primarschule in Oberwil BLVirusmutation nach Massentest in 15 Fällen nachgewiesen

Mehrere Klassen sind in Quarantäne und Schüler sowie Angehörige wurden zu Massentests beordert. Nun liegen die detaillierten Resultate vor. Die Schule setzt bis 5. Februar auf Fernunterricht.

von
Steve Last
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An der Primarschule Thomasgarten in Oberwil BL ist es zu einem Ausbruch des Coronavirus gekommen.

An der Primarschule Thomasgarten in Oberwil BL ist es zu einem Ausbruch des Coronavirus gekommen.

Roland Zumbühl
Nun sind die detaillierten Resultate der umfangreichen Tests im Umfeld der Schule verfügbar: 28 Personen haben sich infiziert, 15 davon mit der Mutation B.1.1.7.

Nun sind die detaillierten Resultate der umfangreichen Tests im Umfeld der Schule verfügbar: 28 Personen haben sich infiziert, 15 davon mit der Mutation B.1.1.7.

Reuters
Acht Schulkinder und sieben Familienmitglieder haben sich mit der Virusmutation angesteckt.

Acht Schulkinder und sieben Familienmitglieder haben sich mit der Virusmutation angesteckt.

Reto Oeschger/Tamedia

Darum gehts

  • Die Primarschule Thomasgarten in Oberwil BL kämpft mit einem Corona-Ausbruch.

  • Mehrere Klassen sind in Quarantäne, bis Anfang Februar herrscht Fernunterricht.

  • Nun ist klar, dass es sich bei 15 der insgesamt 28 Ansteckungen um eine Mutation des Virus handelt.

Vor zwei Wochen wurde die Coronavirus-Variante B.1.1.7 bei einem Schüler der Primarschule Thomasgarten in Oberwil BL festgestellt. Bei umfangreichen Tests im Umfeld der Schule wurde festgestellt, dass 14 weitere Personen mit der Virusmutation infiziert wurden. Es handelt sich dabei um acht Schulkinder und sieben Familienangehörige, wie der kantonale Krisenstab am Donnerstag mitteilte. Weitere 13 Personen hätten sich mit dem nicht-mutierten Coronavirus angesteckt. Damit beläuft sich die Zahl der nachgewiesenen Fälle auf 28.

Bereits am Sonntag waren fünf Klassen nach Massentests in Quarantäne. Weitere Personen mussten sich einem Schnelltest unterziehen. Nun ist das Ausmass des Ausbruchs bekannt und die Schule setzt bis 5. Februar auf Fernunterricht. Eine Notbetreuung sei bei Bedarf sichergestellt. Neben den Quarantänen und Isolationen seien derzeit keine weiteren Massnahmen geplant.

Ansteckungsquellen unklar

Wie sowohl das Coronavirus als auch die Mutation an die Schule gelangten, ist unklar. «Die betroffenen Personen wissen nicht, wo sie sich angesteckt haben», heisst es von Seiten des Krisenstabs auf Anfrage von 20 Minuten. Einmal eingeschleppt hätten sich die Viren dann an der Schule verbreitet.

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Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

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Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Tel. 147

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